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Tipps für Ihre neue Führungsrolle3 min read

Reading Time: 3 minutes In der Führungsrolle sieht sich manche Führungskraft mit bislang völlig neuen Aufgabenfeldern konfrontiert – z. B. mit dem Führen von Mitarbeitern und strategischen Aufgaben, häufig genug eine Herausforderung. Wie sollten Mitarbeiter in Führungsrollen sich organisieren, damit sie den veränderten Anforderungen Rechnung tragen können?

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Tipps für Ihre neue Führungsrolle

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Haben Sie es vielleicht auch schon bemerkt? Führung passiert irgendwie im Unternehmen, aber selten in stringent erkennbarer Form. Es scheint so, dass jeder so gut führt, wie er kann, (oder eben auch nicht). Dennoch kommt einer Führungskraft in einem Unternehmen eine entscheidende Rolle zu: sie ist nicht nur ergebnisverantwortlich für ihren Bereich, sondern sie stellt auch so etwas dar wie eine „Klimaanlage“, bezogen auf das interne Betriebsklima.

Die Führungsrolle einzunehmen und auszufüllen, erfordert einen bewussten Willensakt. Schauen wir uns doch einmal an, wie man heute Führungskraft wird.

Wie kommt man an eine „Führungsrolle“?

Da macht jemand über einen längeren Zeitraum hinweg einen konstant herausragenden Job auf der operativen Ebene, dort, wo wir alle mal angefangen haben. Irgendwann kommt dann der jeweilige Vorgesetzte (in seiner eigenen Führungsrolle) und sagt:

„Also Herr/Frau Sowieso, mir ist schon seit längerem aufgefallen, dass Sie sehr stringent arbeiten, einen Blick für das Wesentliche haben und eine klare Zielsetzung verfolgen. Ich habe den Eindruck, Sie haben das Zeug zu einer echten Führungskraft. Ab dem nächsten Quartal übernehmen Sie unser Entwicklungsteam. Machen Sie sich schon mal ein paar Gedanken zu Ihrer zukünftigen Führungsrolle!“

So weit, so gut. Natürlich steigt jeder gern auf der Karriereleiter nach oben. Plötzlich stellen viele aber fest, dass sie mit ganz anderen Arten von Aufgaben konfrontiert werden, als sie es bisher gewohnt waren. Zu den immer noch anfallenden täglichen operativen Tätigkeiten kommen zunehmend strategische, planerische Aufgaben hinzu. Soweit das alles noch das eigene Fachgebiet betrifft, ist die Welt ja noch in Ordnung.

Aber in der neuen Führungsrolle sind Sie nun auch mit Aufgaben der Personalführung und -planung betraut – ein Feld, das völlig andere, neue Anforderungen an Sie stellt.

Was ändert sich in der Führungsrolle?

Zunächst einmal ändert sich das Verhältnis von operativen zu strategischen Aufgaben. In der Führungsrolle ist es wichtig, dass eine Führungskraft sich über Delegationen Raum verschafft für die zusätzliche Bewältigung strategischer Aufgaben, die meist längerfristig, planerisch ausgelegt sind. Damit ist auch ein veränderter Umgang mit Prioritäten notwendig, denn strategische Aufgaben, in der Arbeitsorganisation auch oftmals als sog. „B“-Aufgaben bezeichnet, bedürfen einer selbständigen Terminierung, damit sie nicht Gefahr laufen, übersehen zu werden.

In der Führungsrolle haben Sie auch mehr mit dem sogenannten „Faktor Mensch“ zu tun, Sie müssen sich mit den Anforderungen und Notwendigkeiten, aber auch mit den Anliegen und Bedürfnissen Ihrer Mitarbeiter auseinandersetzen, Sie müssen periodische und anlassbezogene Mitarbeitergespräche führen und dabei Ihre eigenen, operativen Aufgaben nicht aus den Augen verlieren.

Wie fühlt sich die Führungsrolle an?

Sicherlich empfindet das jede Führungskraft unterschiedlich. Das hat auch viel damit zu tun, welcher Führungsstil gepflegt wird, was wiederum in Abhängigkeit zu der Führungs- und Unternehmenskultur der Firma zu betrachten ist. Das erfolgreiche Umsetzen der Führungsrolle erfordert ein Hineinwachsen sowie ein bewusstes Umgehen mit und Aufgreifen von veränderten Anforderungsprofilen.

In jedem Falle steht man mehr in der Verantwortung und fühlt sich leicht in einer „Sandwichposition“: von oben konfrontiert mit den Anforderungen und Zielsetzungen der nächst höheren Hierarchieebene, von unten mit den Erwartungen der eigenen Mitarbeiter – also oft genug ein Spagat, den eine Führungskraft bei der erfolgreichen Umsetzung ihrer Führungsrolle vornehmen muss.

Also noch mal zusammengefasst:

  • Seien Sie sich Ihrer Rolle bewusst und dokumentieren Sie das positiv nach außen;
  • setzen Sie neue Prioritäten in Ihrem Tages- und Arbeitsablauf, die Ihre strategischen Aufgabenfelder berücksichtigen;
  • schaffen Sie sich den dafür nötigen Freiraum durch Delegationen!

In einzelnen Fällen kann es hilfreich und für die Führungskraft und ihren verantworteten Bereich sinnvoll sein, die Führungsrolle unter Begleitung eines erfahrenen Coaches zu entwickeln – eine Vorgehensweise, die in immer mehr Unternehmen praktiziert wird, die erkannt haben, was Führung bedeutet: nämlich Mitarbeiter dazu zu bringen, dass sie Ergebnisse erzielen.

Bildnachweis: NOBU / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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