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Teilzeit nach der Elternzeit

Lesezeit: < 1 Minute Nach Ende der dreijährigen Elternzeit ist eine Mitarbeiterin grundsätzlich verpflichtet, die ursprünglich vereinbarte Arbeitszeit abzuleisten. Dies muss der Arbeitgeber ihr ermöglichen. Will die Mitarbeiterin die Arbeitszeit verringern, so muss er das unter den Voraussetzungen des § 8 TzBfG gewähren, sofern er in der Regel mehr als 15 Mitarbeiter beschäftigt und keine betrieblichen Gründe entgegenstehen.

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Teilzeit nach der Elternzeit

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Die Mitarbeiterin muss die Arbeitszeitverringerung allerdings spätestens 3 Monate vor ihrer Rückkehr geltend machen.
Schwieriger ist die Situation in folgendem Fall: Die Mitarbeiterin war 2 Jahre in Elternzeit und will danach in Teilzeit arbeiten. Sie kann dann noch Elternzeit für das 3. Lebensjahr des Kindes beanspruchen und könnte ihren Teilzeitanspruch daher auch auf § 15 BErzGG stützen. Konsequenz wäre, dass sie die Arbeitszeitverkürzung bis 8 Wochen vor deren Beginn geltend machen kann. Der Arbeitgeber darf dies dann nur mit dringenden betrieblichen Gründen ablehnen.
In letzter Zeit tauchen immer wieder Fälle auf, in denen die Elternzeit nicht ausdrücklich vereinbart wurde. Die Hoffnung mancher Arbeitgeber, der Mitarbeiterin die Rückkehr in den Betrieb nach 3 Jahren aus diesem Grund verwehren zu können, ist aber trügerisch. Wenn die Mitarbeiterin während der Erziehungszeit nie zur Arbeit aufgefordert wurde, gehen die Gerichte vermutlich von einer stillschweigenden Übereinkunft über die Elternzeit aus.

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