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Teamgespräche: Auf Ihre Rolle kommt es an

Lesezeit: 2 Minuten Wie Sie in einem Team zurechtkommen, hängt im Wesentlichen davon ab, welche Rolle Sie dort spielen und ob Sie diese Rolle zugeteilt bekommen haben oder ob Sie sie sich selbst herausgesucht haben, ob Sie mit dieser Rolle zufrieden sind oder nicht. Und denken Sie nicht, dass Sie in jedem Team die gleiche Rolle haben. Lesen Sie, warum Sie sich auf Teamgespräche so vorbereiten sollten.

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Teamgespräche: Auf Ihre Rolle kommt es an

Teamgespräche: Auf Ihre Rolle kommt es an

Lesezeit: 2 Minuten

Welche Rolle haben Sie?

Bei Team und Rolle denkt man vielleicht unwillkürlich zuerst an Alphatiere, Platzhirsche oder stille Gefolgschaft. Entsprechend eindimensional wäre der dazugehörige Teamgesprächs- oder Kommunikationsstil, der diesen Rollen „zusteht“:

Eine hierarchische Kommunikationsstruktur innerhalb der Gruppe mit mehr oder weniger ungeschriebenen Gesetzen ist nahe liegend. Wenn Sie etwas zu sagen haben und auch entsprechend zu Wort kommen wollen, sollten Sie zuerst herausfinden, welche Rolle Sie in dem Team oder der Gruppe spielen und ob Ihnen diese Rolle dazu auch das Recht gibt.

Versuchen Sie z.B., mit „untypischen“ Rollenbezeichnungen Ihre Funktion aufzuspüren: Sind Sie Stimmungsmacher, Dompteur, Dienstbote, Prügelknabe, Ratgeber, Experte, Partner, Dirigent oder Lotse? Sie finden sicher selbst noch mehr solcher befremdlichen Beschreibungen, die Ihre Rolle besser beschreiben können als allzu sachliche Aufgaben- oder Funktionszuweisungen (Assistenz, Leitung…).

Spätestens bei dieser Art der Rollenverteilung merken Sie, dass Sie in unterschiedlichen Teams unterschiedliche Wertigkeiten besitzen. Wenn Sie im Kollegenteam ein/e Experte/in sind, sind Sie im familiären Team vielleicht eher Dienstbote (oder umgekehrt…).

Achten Sie auf Regieanweisungen

Ähnlich wie in einem Theaterstück darf nicht jede Rolle alles sagen. Experten haben mehr Rederechte und werden mehr gehört, sie stehen in der Kommunikationshierarchie weiter oben als Dienstboten. Der zweite Schritt ist, herauszufinden, ob man sich in der Rolle wohl fühlt und – wenn nicht – ob sie zu wechseln ist.

Ein derartiger Schritt ist selten im Alleingang möglich und was im Theater der Regisseur übernimmt, regelt im wirklichen Leben das Team: Für eine neue Rolle müssen Sie auf irgendeine Weise legitimiert werden. Sei es Ihre (neue) Expertise, um Experte zu werden oder Ihre starke Persönlichkeit, um Sie als Partner wahrzunehmen oder eine gewisse Problemlösungskompetenz, um als Lotse vom Team erkannt und anerkannt zu werden.

Die meisten Unstimmigkeiten im Team entstehen durch einen nicht anerkannten Rollenwechsel. („Was erlaubt der sich eigentlich?“). Sichern Sie sich also zuerst Ihre Rolle, bevor Sie den Text dieser Rolle im Teamgespräch sprechen!

Bildnachweis: pressmaster / stock.adobe.com

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