Businesstipps Personal

Teamarbeit: So können Sie Kompetenzgerangel vermeiden

Lesezeit: 2 Minuten Gute Teamarbeit hilft einem Unternehmen, Ziele schnell und effizient zu erreichen. Mit der Bildung eines Teams haben Sie als Chef schon den ersten Schritt getan, um Aufgaben zu verteilen. Doch auch innerhalb eines Teams kann es schnell zu einem Kompetenzgerangel kommen, wenn die Aufgabenbereiche nicht eindeutig zugeteilt sind.

2 min Lesezeit

Autor:

Teamarbeit: So können Sie Kompetenzgerangel vermeiden

Lesezeit: 2 Minuten

Wenn Sie als Vorgesetzter Teams einsetzen, um ein unternehmerisches Ziel zu erreichen, dann müssen Sie diese Teams auch führen können. Letztlich liegt es an Ihrem Führungsstil, wie gut und effizient die Teams arbeiten. Es ist nicht immer leicht, eine große Gesamtaufgabe in mehrere und kleinere Teilaufgaben zu verwandeln.

Sie als Chef sind derjenige, bei dem alle Fäden zusammenlaufen und der die Zügel in der Hand hält. Bevor Sie aber an diesem Punkt sind, müssen Sie im Vorfeld einen Arbeitsplan erstellen, um einen reibungslosen Ablauf inklusive Fehlzeiten einzelner Teammitglieder gewährleisten zu können. Doch womit fangen Sie am besten an?

Vorarbeit, um funktionierende Teams zu erhalten

  1. Zuerst einmal muss das unternehmerische Ziel klar formuliert sein und Teams müssen gebildet werden.
  2. Gliedern Sie dann die nötigen und anfallenden Arbeiten in Teilbereiche und Aufgaben. Diese Teilaufgaben können Sie bereits den einzelnen Teams, bzw. den Teammitgliedern übertragen.
  3. Um den Arbeitsablauf reibungslos zu gestalten, legen Sie fest, welcher Mitarbeiter im Team die Verantwortung trägt. Sofern Sie bereits einen Teamleiter in dieser Arbeitsgruppe haben, dürfte dieser Punkt schnell geklärt sein. Dieser Gruppen- oder Teamleiter kann Ihnen dann auch die Einteilung der einzelnen Mitarbeiter für bestimmte Aufgaben abnehmen.
    Sollte es sich um einzelnes Projekt handeln, können Sie als Chef auch selbst die Leitung übernehmen. In dem Fall sind Sie natürlich selbst dafür verantwortlich, welcher Mitarbeiter bis zu welchem Zeitpunkt bestimmte Aufgaben zu erledigen hat, durch wen er vertreten wird und wem er weisungsbefugt ist, bzw. wo er Rechenschaft ablegen muss.
  4. Ein klarer und realistischer Zeitplan muss von Ihnen erstellt werden. Berücksichtigen Sie dabei aber alle eventuell auftretenden Verzögerungen und sprechen Sie diesen Zeitplan mit dem Team ab. Auch hier kann Ihnen ein Teamleiter wieder einiges an Arbeit abnehmen, da er in Absprache mit Ihnen um die Zeitvorgaben weiß und diese dem Team vermitteln kann. Je nachdem, wie Ihr Unternehmen organisiert ist, wird eine Kontrolle der erfüllten Aufgaben entweder von Ihnen selbst oder von dem eingesetzten Teamleiter durchgeführt.

Kompetenzgerangel vermeiden

Wenn Sie als Unternehmer die vorgenannten Punkte beachten, wird es kein Kompetenzgerangel unter Ihren Mitarbeitern geben. Klare Strukturen und Anweisungen helfen in jedem Fall. Hilfreich ist im Vorfeld oder spätestens bei Bildung eines Teams das Gruppengespräch.

Besprechen Sie im Team, welcher Mitarbeiter welchen Aufgabenbereich übernimmt. Führen Sie gegebenenfalls sogenannte Kompetenzrichtlinien ein. Bei diesen können ausführliche Arbeitsschwerpunkte, aber auch Stellenbeschreibungen aufgenommen werden. So ist für jeden Mitarbeiter sichtbar, in welchem Rahmen seine Kompetenzen liegen und abgesteckt sind.

Das klare Angrenzen der einzelnen Aufgabenbereiche der Teammitglieder vermeidet einerseits unnötiges Kompetenzgerangel und bringt andererseits die optimale Nutzung der Fähigkeiten der einzelnen Mitarbeiter mit sich. Und das wiederum ist profitabel für Ihr Unternehmen.

Fazit: Kommunikation und Motivation sind unheimlich wichtig für ein effizientes Arbeiten im Team. Durch das Abstecken von klar definierten Aufgaben- und Arbeitsbereichen wird das Arbeiten im Team ruhig und effektiv vonstattengehen – ganz ohne Kompetenzgerangel.

Von der anderen Seite betrachtet wird es schnell einen Motivations- und Leistungseinbruch bei Ihren Mitarbeitern geben, wenn diese nicht klar um die Kompetenzen wissen. Plötzlich kann es dann passieren, dass sich niemand mehr für bestimmte Aufgaben verantwortlich fühlt, dass Streitigkeiten entstehen und jeder nur noch für sich arbeitet- das Gegenteil eines Teams. Halten Sie Augen und Ohren offen, achten Sie auf die Bildung von Untergruppen und wechseln Sie die Verantwortlichen durch. Stille Wasser sind tief.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: