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Strommarkt: Die Kernenergie kommt zurück

Lesezeit: < 1 Minute Atomenergie erlebt derzeit ein weltweites Revival: Länder von Großbritannien bis Südafrika planen derzeit den Ausbau der Technik; China, USA und Indien bauen bereits wieder Reaktoren. In Osteuropa sind ebenfalls neue Meiler geplant. Hinter dem wiedererstarkten Interesse steht diese Argumentation: Wind- und Solarenergie sind trotz technischer Fortschritte noch nicht wirtschaftlich.

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Strommarkt: Die Kernenergie kommt zurück

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Zusätzliche Kohlekraftwerke führen zu mehr CO2-Emissionen und verstärken den Treibhauseffekt. Nur mit Kernenergie kann der steigende Energiehunger der Welt gestillt werden, der vor allem in Boomregionen wie China steigt.

Derzeit hat Kernenergie einen Anteil von 17 Prozent an der globalen Stromversorgung. Prognose: 30 Prozent sind in den nächsten 20 Jahren möglich – sofern alternative Stromquellen keine Fortschritte machen.

Dazu eine Zahl: Deutsche Atomreaktoren hatten im letzten Jahr eine Verfügbarkeit von 80 bis 90 Prozent, Sonne und Windenergie schafften nur 10 bis 20 Prozent. In Schweden wurde deshalb unlängst der Ausstieg aus der Kernenergie ausgesetzt, weil die Versorgungssicherheit nicht mehr gewährleistet war.

Das Revival der Kernenergie wird derzeit beschleunigt durch einen neuen Reaktortyp – den subkritischen Reaktor. Prinzip: Herkömmliche Reaktoren funktionieren wie eine kontrollierte Atombombe: Uranatome werden gespalten, Neutronen entweichen, die weitere Atome spalten.

Nachteil: Diese Kettenreaktion kann theoretisch aus dem Ruder laufen. Beim subkritischen Reaktor werden Neutronen von außen durch einen Teilchenbeschleuniger zugeführt. Sobald er deaktiviert wird, stoppt die Kettenreaktion – ein sicherer Abschaltmechanismus.

Weiterer Vorteil der neuen Technik: Der subkritische Reaktor benötigt kein potenziell waffenfähiges Brennmaterial und kann sogar radioaktive Abfälle verwerten. Derzeit wird die Technik im italienischen Forschungszentrum Casaccia getestet.

Prognose: Eine neue unionsgeführte Regierung wird den Wiedereinstieg in die Kernenergie starten. Erste Maßnahme: Die Laufzeit der Reaktoren wird von 32 auf 40 Jahre verlängert. Einsparungen: 300 Mrd. Euro.

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