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Stressmanagement bei Führungskräften doppelt wichtig

Lesezeit: 2 Minuten Die Belastung durch Stress findet bei Mitarbeitern und Führungskräften gleichermaßen statt. Zwar sind die auslösenden Faktoren teilweise unterschiedlich, das Ergebnis ist jedoch gleich. Stress in den Griff zu bekommen ist in der Arbeitswelt überlebenswichtig. Bei gestressten Führungskräften kommt noch ein Gefahrenmoment hinzu: ihr Stress färbt auf das Stressempfinden der Mitarbeiter ab.

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Stressmanagement bei Führungskräften doppelt wichtig

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Stressmanagement bei Führungskräften doppelt wichtig

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Übervolle Terminkalender, wachsende Anforderungen, kompliziertere Unternehmensstrukturen und offener Konkurrenzkampf – dies sind einige der Faktoren, die besonders bei Führungskräften zu Stress und seinen Begleiterscheinungen führen. Das Bewusstsein, dass auf die Stressbelastungen aktiv eingewirkt werden muss, setzt sich erst langsam durch.

Nach wie vor gilt auf vielen Arbeitsplätzen Stress als Merkmal für persönliche Bedeutung und Erfolg. Dem versuchen Krankenkassen und auch vorausschauende Unternehmen durch gezielte Kampagnen und Beeinflussung der Arbeitsbedingungen entgegenzuwirken. Besonders Führungskräfte sind dabei eine schwierige, aber sehr wichtige Zielgruppe. Ihre Stressbelastung ist für das Unternehmen mit erhöhtem Risiko verbunden.

Entscheidungssicherheit gefährdet

Führungskräfte treffen unter Stress nachweislich schlechtere Entscheidungen als in einem entspannten Zustand. Dies kann für Unternehmen teuer werden. Das Scheitern von Führungskräften ist oft eine Folge aus diesem Zusammenhang.

Stress von Führungskräften färbt ab

Führungskräfte sind Vorbilder – leider auch im negativen Sinn. Ein gestresstes Verhalten färbt auf die Mitarbeiter ab, selbst wenn versucht wird, es zu verbergen. Dabei vergessen Führungskräfte oft, dass der eigene Stresslevel, der inzwischen als normal empfunden wird, für die Mitarbeiter eine extreme und ungewollte Belastung darstellt. Fatal ist dabei besonders, dass Mitarbeiter nicht aufgrund einer eigenen Belastung gestresst sind, sondern lediglich die Belastung eines anderen übernehmen.

Gründe genug, um Führungskräften Hilfen an die Hand zu geben, den Stress in den Griff zu bekommen.

Veränderungen akzeptieren

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Oft gesagt, doch selten wird dieses Bonmot verinnerlicht. Dabei hilft es ungemein, Veränderungen als Normalität anzuerkennen und nicht erst zufrieden zu sein, wenn wieder Stabilität eintritt. In vielen Unternehmen wartet man darauf vergebens.

An vergangene Erfolge anknüpfen

Jede Führungskraft kann auf Erfolgserlebnisse in der Vergangenheit zurückblicken. Gemeisterte Krisen, schwierige Führungssituationen oder richtige Entscheidungen. Sich diese Situationen wieder in Erinnerung zu rufen, hilft, auch in der gegenwärtigen Stresssituation den Überblick zu behalten.

Gegenseitigen Austausch pflegen

In der Regel ist eine Führungskraft zwar allein verantwortlich, aber befindet sich damit in bester Gesellschaft. Der regelmäßige Austausch mit anderen Führungskräften hilft, die eigene Situation realistisch einzuschätzen und ggf. zu relativieren.

Positive Einstellung behalten

Auch wenn es manchmal schwerfällt: Es ist nun einmal so, dass eine positive Einstellung schon einmal die erste Grundvoraussetzung für einen Erfolg und damit eine Stressbewältigung darstellt. Daher sollte jede Führungskraft auch in scheinbar aussichtslosen Situationen oder vermeintlich unlösbaren Aufgaben nach den Mosaiksteinen suchen, die Anlass zur Hoffnung geben.

Denken Sie daran, dass Ihr Verhalten als Führungskraft auf Ihre Mitarbeiter abfärbt – im negativen, aber auch im positiven Sinne.

Bildnachweis: Viacheslav Iakobchuk / stock.adobe.com

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