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Stressmanagement: Auf das richtige Verhalten kommt es an

Lesezeit: 2 Minuten Stress gehört zum privaten wie beruflichen Leben dazu. Er ist nicht grundsätzlich negativ, denn er ist sogar die Voraussetzung für bestimmte (Höchst-) Leistungen. Gefährlich wird’s, wenn der Stress überhand nimmt oder gar zum Dauerzustand wird. Hier sollten Sie sofort gegensteuern. Um Ihr neues Verhalten in die richtigen Bahnen zu lenken, lernen Sie heute drei bewährte Strategien kennen.

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Stressmanagement: Auf das richtige Verhalten kommt es an

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1. Strategie: Mit einem Wenn-dann-Plan zu mehr Ruhe und Erfolg

Häufig kommt es vor, dass Sie zig Punkte auf Ihrer Aufgabenliste haben, aber eine ganze Reihe davon einfach nicht schaffen abzuarbeiten. Das führt nicht nur zu Unzufriedenheit, sondern produziert in hohem Maße auch Stress. Ideal wäre jetzt eine Möglichkeit, die Aufgaben auch dann zu erledigen, wenn Sie auf Ihrem Plan stehen und nicht (wesentlich) später.

Und dabei hilft – und das ist wissenschaftlich gut dokumentiert – ein Wenn-dann-Plan. Bei dem setzen Sie sich ein bestimmtes Ziel, also Ihre Aufgabe, und formulieren den Plan so, dass Sie im Fall des Falles nicht mehr darüber nachdenken müssen und sofort handeln können (Sie haben keine Ausrede mehr). Beispiel: "Wenn ich abends nach Hause komme, ziehe ich mich sofort um und gehe 30 Minuten joggen." oder "Nach der Frühstückspause schreibe ich sofort den Quartalsbericht."

Forschungen belegen, dass solche Wenn-Dann-Sätze massive positive Konsequenzen haben und zu einer höheren Zielerreichung führen. Denn dadurch, dass der Wenn-Dann-Plan im Voraus festgelegt wurde, überwinden Sie Hindernisse leichter und bremsen den inneren Schweinehund aus. Und erst recht reduzieren Sie negativen Stress.

2. Strategie: Haben Sie Nachsicht mit sich selbst

Jeder macht mal Fehler, davor ist niemand gefeit. Betrachten Sie deshalb Fehler mit der entsprechenden Nachsicht und nehmen Sie sich vor, daraus zu lernen, statt sich selbst fertig zu machen. Destruktive eigene Kritik zerrt nicht nur an den Nerven, sondern baut auch Stress auf. Hauptsächlich deshalb, weil sich Fehler nicht rückgängig machen lassen und Sie sich daran regelrecht hochspulen können.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass eine positive Einstellung zu sich selbst zu mehr Optimismus und weniger Ängstlichkeit führt. Aber vor allem: Sie sind automatisch erfolgreicher. Sie müssen also nicht mit sich hart ins Gericht gehen, um eine gute Leistung abzuliefern. Und das wiederum hat Einfluss auf Ihr Stressverhalten: Mit der richtigen Einstellung machen Sie sich weniger Druck und verbessern Ihre Leistung kontinuierlich.

3. Strategie: Achten Sie auf Erledigung, nicht auf Perfektion

Auch wenn Sie eher ein perfektionistisch orientierter Mensch sind: Nicht alles, was getan werden muss, muss ein "Perfekt"-Urteil erhalten. Abgesehen davon, dass Perfektion in den allermeisten Fällen sowieso nicht gelingt. Was liegt also näher, als sich mit dem Machbaren zu beschäftigen und davon auszugehen, dass ein "gut gemacht" völlig ausreicht?

Denn statt sich etwas beweisen zu wollen, was gar nicht nötig ist, gehen Sie lieber dazu über, Ihre Fähigkeiten zu entwickeln und Fehler oder nicht hundertprozentiges Arbeiten bei diesem Prozess als normal anzusehen. Das nimmt Ihnen viel Druck und lässt weniger Stress aufkommen.

Viel Erfolg beim Umsetzen!

Ihr Burkhard Krupa
Experte für Zeitmanagement

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