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Stressmanagement: 3 Tipps für weniger Stress

Lesezeit: 2 Minuten Stress wird von vielen Menschen negativ gesehen, gehört aber zum Leben dazu und ist auch notwendig, um zum Beispiel Höchstleistungen zu vollbringen. Treten stressige Situationen aber häufig auf oder werden sie sogar zum Dauerzustand, dann ist entschiedenes Handeln gefragt. Wie Sie ein gutes Stressmanagement bewältigen, erfahren Sie in den folgenden Tipps.

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Stressmanagement: 3 Tipps für weniger Stress

Stressmanagement: 3 Tipps für weniger Stress

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Nutzen Sie die folgenden 3 Tipps für Ihr Stressmanagement:

1. Weniger Stress durch vorausschauende Planung

Stress verursachen Sie meistens selbst. Sie glauben das nicht? Ein Beispiel: Sie planen, in einer Stunde in einem hundert Kilometer entfernten Ort zu sein. Da es über Landstraßen geht und Sie 100 km/h fahren können, sollte es klappen. Doch dann passiert es: ein Traktor biegt auf die Landstraße und fährt erst 10 Minuten später wieder ab. Sie können aufgrund des ständigen Gegenverkehrs nicht überholen.

Um die verlorene Zeit aufzuholen, müssen Sie jetzt Gas geben und schneller als erlaubt fahren. Ihr Blutdruck steigt, der Puls ebenso und Hektik macht sich breit. Stress pur. Wer ist an diesem Dilemma schuld? Der Traktorfahrer? Die anderen Verkehrsteilnehmer? Oder vielleicht Sie, weil Sie zu knapp geplant haben?

Sobald Sie solche Prozesse analysieren, wird Ihnen schnell klar werden, wie Sie stressige Situationen vermeiden und Ihr Stressmanagement verbessern können. Üben Sie das im Alltag und Sie reduzieren nicht nur Stress, sondern werden auch ruhiger und gelassener.

2. Stressmanagement durch einen Wenn-dann-Plan

Angenommen, Sie haben mal wieder zu viele Aufgaben auf Ihrer Liste und schaffen es nicht, diese auch abzuarbeiten. Vielleicht weil Sie sich verzetteln, trödeln oder sich ablenken lassen (der innere Schweinehund lässt grüßen). Das macht einerseits unzufrieden, andererseits produziert es Stress, denn Sie verfallen wegen der liegen gebliebenen Dinge in Panik. Und erst recht, wenn es sich dann auch noch um Terminsachen handelt.

Was wäre, wenn Sie jetzt die Möglichkeit hätten, anders vorzugehen? Wissenschaftler haben dafür einen Wenn-dann-Plan entwickelt. Dabei geht es darum, dass Sie nicht mehr nachdenken müssen, sondern sofort ins Handeln kommen, ohne auf eine Ausrede zurückzugreifen. Beispiel: „Nach der Mittagspause bereite ich sofort die Besprechung für morgen vor.“

Forscher haben herausgefunden, dass solche Wenn-Dann-Sätze positive Konsequenzen haben, weil sie zu einer höheren Zielerreichung führen. Dadurch, dass Sie im Voraus festlegen, wie Sie in bestimmten Situationen vorgehen, bremsen Sie Ihren inneren Schweinehund aus, können besser mit Unterbrechungen umgehen und überwinden leichter Hindernisse.

3. Weniger Stress durch eine positive Einstellung

Wie gehen Sie mit sich um, wenn Sie einen Fehler gemacht haben? Zerfleischen Sie sich innerlich, hadern Sie noch tagelang mit sich herum? Was wäre, wenn Sie einen Fehler als das nehmen, was er wirklich ist, nämlich eine Entscheidung aufgrund fehlender Informationen? Weil wir Menschen eben nicht allwissend sind, machen wir zwangsläufig Fehler. Davor ist niemand gefeit. Einen Unterschied macht es aber, wie Sie mit sich danach umgehen.

Probieren Sie doch einfach mal die nachsichtige Variante. Statt sich selbst fertig zu machen, nehmen Sie sich vor daraus zu lernen und einen Fehler kein zweites Mal zu machen. Denn zerstörerische Kritik führt zu Stress. Vor allem auch deshalb, weil sich ein Fehler nicht rückgängig machen lässt.

Forscher haben herausgefunden, dass Sie optimistischer, weniger ängstlich und erfolgreicher werden, wenn Sie eine positive Einstellung zu sich selbst aufbauen. Das lässt erst gar keinen Stress aufkommen. Sie steigern Ihre Leistung und leben entspannter.

Viel Erfolg bei Ihrem Stressmanagement!

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Bildnachweis: contrastwerkstatt/ stock.adobe.com

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