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Stress-Tipps für Führungskräfte

Lesezeit: 2 Minuten Neben dem autogenen Training finden Führungskräfte heute zahlreiche Angebote zu Zeitmanagement, Selbstmanagement und Chaosmanagement. Auch das sogenannte Stressorenmodell dürfte den meisten Stressgeplagten hinlänglich bekannt sein. Lernen Sie, welcher Stresstyp Sie sind und wie Sie gegen den Stress vorgehen können.

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Stress-Tipps für Führungskräfte

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Nach dem Stressmodell werden negative Stressoren (Distress) und positive (Eustress) in verschiedene Lebensbereiche klassifiziert. Beruf, Familie, Umwelt, Finanzen, Freizeit und Gesundheit sind die einzelnen Dimensionen.

Stress ist bei jedem Mensch anders
Da Stress jedoch von jedem Menschen unterschiedlich empfunden wird, bedarf es auch immer einer individuellen Vorgehensweise, die sich an der jeweiligen Persönlichkeitsstruktur orientieren muss. Denn letztendlich ist niemanden damit geholfen, wenn nur die Symptome des Stress behandelt werden, sondern es geht vielmehr um eine erfolgreiche Ursachenbeseitigung. Um das zu erreichen, sind verschiedene Schritte notwendig.

Welcher Stress-Typ sind Sie?
Als ersten Schritt müssen Sie herausfinden, was für ein Stresstyp Sie sind. Es gibt viele innere Stressoren, die sich sehr konzentriert bei bestimmten Persönlichkeitstypen wiederfinden. Allerdings sind diese Typen nur selten klar und deutlich, da die meisten Menschen sogenannten Mischtypen sind.

Alle Stresstypen sind in ihrer Gesamtheit Teile von uns, jeder Mensch hat allerdings mehr oder weniger dominante Ausprägungen zu einer Seite. Stresstypen haben eine positive Absicht, auch wenn Sie dies jetzt noch ganz anders wahrnehmen.

Die 4 Stresstypen (nach Satir)

  • Der Beschwichtiger ist ein ausgleichender Typ. Er versucht, bei anderen Menschen Zustimmung zu erreichen, oft indem er sich selbst zurücknimmt oder sich entschuldigt. Innerlich fühlt er sich schwach. Er strebt eigentlich nach Harmonie und Gemeinsamkeit.
  • Der Beschuldiger ist ein dominant entschlossener Typ. Er macht den anderen Menschen Vorwürfe und klagt an. Innerlich fühlt er sich unverstanden. Ihm ist an Ordnung und Sicherheit gelegen.
  • Der Rationalisierer ist ein sachorientierter Typ. Nach außen reagiert er meist kühl und abwägend. Innerlich aber hält er seine Verletztheit verborgen. Mit seinem Verhalten möchte er für Sachlichkeit und Überblick sorgen.
  • Der Ablenker ist ein kreativer und aktiver Typ. Auf andere wirkt er wie ein lustiger Clown, obwohl er sich innerlich einsam und allein fühlt. Bewegung und Dynamik sind wichtige Werte für ihn.

Haben Sie sich in den Stresstypen wiedererkannt?
Als Führungskraft werden Sie oft in der Rolle des Beschuldigers wahrgenommen, was zu Spannungen zwischen Ihrer Rolle und Ihrer Persönlichkeit führen kann. Die Kategorien zeigen Ihnen, dass jeder Stresstyp auch positive Absichten in sich trägt. Denn hinter dem jeweiligen Verhalten stecken ganz bestimmte Bedürfnisse und Gefühle und die wollen erfüllt werden.

Analysieren Sie Ihren Stress
Fragen Sie sich im nächsten Schritt, was Ihre Stressoren sind und wie Sie darauf reagieren. Wie sieht Ihre Reaktion aus? Was genau geht der Stresssituation voraus. Denn Stress  resultiert nicht allein von der Arbeitsbelastung. Erstellen Sie für sich eine Übersicht, wie oft in den letzten drei Monaten eine der nachfolgend beschriebenen Situation erlebt wurde:

  • Arbeitsunzufriedenheit
  • Überforderung bei der Arbeit
  • Mangel an sozialer Anerkennung
  • soziale Spannungen
  • soziale Isolation

Menschen haben interne Anforderungen (Bedürfnisse), auf die ihre Umgebung mit der Bereitstellung von Ressourcen antworten muss. Sind diese Ressourcen nicht vorhanden, bleiben Ihre Bedürfnisse (siehe Stresstypen) damit unerfüllt, sind diese in Gefahr oder agieren Sie in einer Umgebung mit gänzlich anderen Interessen, entstehen Stressfaktoren wie Angst, Kampf, Pflicht und Flucht.

Lesen Sie im nächsten Teil, wie Sie sich ein individuelles Programm zur Stressentsorgung zusammenstellen können. 

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