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Stress am Arbeitsplatz: Maßnahmen gegen psychische Belastungen

Lesezeit: 2 Minuten Welche Maßnahmen sind notwendig, um am Arbeitsplatz psychische Belastungen zu reduzieren? Welche Maßnahmen schützen die Gesundheit der Mitarbeiter und helfen, Leistung hoch und den Krankenstand niedrig zu halten?

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Stress am Arbeitsplatz: Maßnahmen gegen psychische Belastungen

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Was tun, wenn am Arbeitsplatz psychische Belastungen auftauchen?
Wenn Sie psychische Belastungen erfasst haben, zum Beispiel durch eine Gefährdungsbeurteilung, muss nun der nächste Schritt folgen.

Zur Ableitung von Maßnahmen kann der Ratgeber der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zur Gefährdungsbeurteilung solide Hilfestellungen geben.

Katalog mit Maßnahmen gegen psychische Belastungen
Dieser Katalog listet die Maßnahmen gegliedert nach Ursachen auf. Vorgeschlagen werden Maßnahmen gegen psychische Belastungen in den Bereichen:

  • Gestaltung der Arbeitstätigkeit/des Arbeitsinhalts
    • Arbeitsaufgabe und organisatorischer Rahmen
    • Gestaltung der Arbeitszeit
  • Gestaltung der sozialen Umfelds am Arbeitsplatz
    • Gestaltung des Betriebsklimas
    • Personalmanagement

Wenn Sie nun überlegen, welche Maßnahmen – neben einer grundlegenden Gefährdungsbeurteilung – für Ihren Betrieb passen, hilft Ihnen das untere Beispiel, um sich ein konkretes Bild zu machen.

Beispiel für Maßnahmen gegen psychische Belastungen: Betriebsklima verbessern

  • Schulen Sie Führungskräfte, wie diese den "Umgang mit den Mitarbeitern" im Sinne des Unternehmens verbessern.
  • Möglichkeiten zur Partizipation (Mitwirkung) der Mitarbeiter an wichtigen Themen durch z. B. Qualitätszirkel, Sicherheitszirkel, Gesundheitszirkel, ein betriebliches Vorschlagswesen
  • Coaching und Training für Mitarbeiter mit hohen emotionalen und psychischen Belastung. Diese treten häufig in personenzentrierten Dienstleistungen auf wie z. B. bei Krankenschwestern, Sozialarbeiter, Call-Center-Agenten oder Mitarbeiter am Kundenschalter
  • Raum für Kommunikation schaffen, beispielsweise in der Kaffee-Küche, beim Betriebssport oder durch Foren im Intranet

Beispiel für Maßnahmen gegen psychische Belastungen: Personalarbeit gezielt ausrichten

  • Qualifizierungs-Management durch Erfassung von notwendigen Weiterbildungsmaßnahmen und individueller Weiterbildungs- und Laufbahnplanung
  • Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements. Dieses umfasst z. B. Informationen zu Gesundheitsthemen, Entspannungs- und Bewegungsangebote in der Mittagspause oder nach der Arbeit, Beratung von Schichtarbeitern (Ernährung, Schlaf, Gestaltung des Wohnumfeldes), Coaching bei psychischen Belastungen
  • Angebote an Familien, wie z. B. Kinderbetreuung und flexible Arbeitszeiten
  • Gesunde Essensangebote in der Kantine

Diese Maßnahmenvorschläge sind nur ein Beispiel, wie Sie psychische Belastungen angehen können. Wichtig ist, dass Sie zunächst prüfen, welche Maßnahmen in Ihrem Betrieb schon vorhanden sind, aber wenig genutzt werden, welche leicht neu einzuführen sind und welche einer Entscheidung "von oben" z. B. der Geschäftsleitung benötigen. Eventuell gehen Sie die Maßnahmen in dieser Reihenfolge an.

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