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Straßenpromotion, die Kunden auch wirklich in den Laden bringt

Lesezeit: < 1 Minute Straßenpromotion ist eine beliebte Form der Aktions- und Imagewerbung. Allerdings bleibt der gewünschte Effekt häufig aus. Neue Kunden, mehr Verkauf oder größere Bekanntheit? Fehlanzeige! Das folgende Beispiel zeigt, wie eine wirklich erfolgreiche Straßenaktion aussehen kann.

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Straßenpromotion, die Kunden auch wirklich in den Laden bringt

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Diesen Tag werden Dutzende Berliner Männer wohl nicht so schnell vergessen: Da schlendern sie ahnungslos durch ihre Einkaufsstraße und werden plötzlich von uniformierten Politessen angehalten. Die verlangen aber nicht etwa den Ausweis oder Führerschein – sondern kontrollieren die Hosen der überraschten Passanten.

Solche und ähnliche Szenen haben sich vor kurzem in mehr als 30 deutschen Städten abgespielt: Denn die Hosenfirma Alberto hat ihre erste bundesweite PR-Offensive gestartet.
Die “Allgemeine Hosenkontrolle” war ein voller Erfolg. Die auffällig gekleideten Hosenkontrolleurinnen erregten überall große Aufmerksamkeit. Alle angesprochenen Männer machten den Spaß mit und nahmen auch kritische Bemerkungen über verwaschene Jeans oder knittrige Cordhosen nicht übel.
Die Aktion kam sogar so gut an – und schlug sich zudem auch in deutlich gesteigerten Verkäufen nieder –, dass schon eine Neuauflage der Hosenkontrolle geplant ist: Diesmal, so verrät Alberto-Marketingleiter Marco Lanowy, wird wieder ein origineller Hauptgewinn ausgelobt:
Statt Alberto-Hosen lebenslang gibt es dann ein Luxus-Wochenende in einem ehemaligen Gefängnis zu gewinnen!
Während viele Passanten desinteressiert weiterlaufen, wenn ihnen Promotion Teams Handzettel oder Warenproben in die Hand drücken, war die Hosenkontrolle ein voller Erfolg:
Die Idee ist originell und humorig und wird konsequent umgesetzt: Uniformierte Kontrolleurinnen, Strafzettel und die Art der Gewinne sorgen dafür, dass die Aktion “aus einem Guss” ist.
Da die Hosenkontrolle mit einem attraktiven Gewinnspiel verbunden war, sorgte sie dafür, dass die Kunden auch tatsächlich in die Alberto-Geschäfte kamen und nicht einfach nur einen Werbezettel in die Tasche steckten und das Ganze schnell vergaßen.

Mit Stift, Block, Trillerpfeife und Strafzettel bewaffnet, nahmen die strengen Wächterinnen ihre Aufgabe sehr ernst: Waren die untersuchten Beinkleider nicht modisch, waschbar oder scheuerfest genug, so wurde dieses Vergehen mit einem Strafzettel geahndet.

Mit ihrem Knöllchen wurden die ertappten Delinquenten dann zur nächsten Filiale des Herrenausstatters Alberto geschickt. Mit etwas Glück konnten sie dort den Hauptpreis gewinnen: Alberto-Hosen – lebenslänglich.

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