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Steuern sparen: Kosten für Steuerberater absetzen

Lesezeit: < 1 Minute Die neue Regierung hat sich darauf verständigt, die steuerliche Absetzbarkeit von Steuerberaterkosten ab dem kommenden Jahr deutlich einzuschränken. Zugleich ist schon jetzt klar: Die Steuererklärung wird ab 2006 deutlich komplizierter. Dennoch sollen nach den Plänen der Schwarz-Roten Regierungskoalition künftig Steuerberatungskosten nicht mehr als Sonderausgaben geltend gemacht werden können, sondern nur noch als Werbungskosten.

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Steuern sparen: Kosten für Steuerberater absetzen

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Zur Begründung heißt es, dass sich Sonderausgaben leichter kürzen ließen als die beruflich oder betrieblich bedingten Werbungskosten. Mit der Einschränkung der Steuerberatungskosten will der Fiskus in 2006 über 300 Millionen Euro einsparen.

Allerdings: Auch über die Werbungskosten können Sie als Immobilienbesitzer und Vermieter die Kosten Ihres Steuerberaters absetzen. Füllt der Steuerberater nämlich beispielsweise die "Anlage N" (Einnahmen aus nicht selbstständiger Arbeit), "Anlage V" (Vermietung und Verpachtung), die "Anlagen Kap und Aus" für Kapitalanleger oder die "Anlage GSE" für Gewerbetreibende aus, können Sie den Teil der Steuerberatungskosten, der auf diese Bereiche entfällt, auch weiterhin von der Steuer absetzen – wenn auch jetzt als Werbungskosten.

Sparen Sie also doppelt: Verzichten Sie beim Steuersparen nicht auf die Hilfe Ihres Steuerberaters und machen Sie künftig die hierfür notwendigen Aufwendungen bei Ihrer Steuererklärung als Werbungskosten geltend!

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