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Steuern: In welchen Fällen das Finanzamt Verzögerungsgeld anordnet

Unter bestimmten Umständen kann Ihnen das Finanzamt nun mit einer neuen Gesetzesgrundlage ein Verzögerungsgeld verordnen.

Steuern: In welchen Fällen das Finanzamt Verzögerungsgeld anordnet

Laut dem neuen § 146 Abs. 2b AO kann Ihnen das Finanzamt  ein Verzögerungsgeld auferlegen, wenn

1. Sie die elektronische Buchführung unerlaubterweise im Ausland vornehmen und  diese auch nach Aufforderung seitens des Finanzamts nicht zurückverlagern.

2.  Sie dem Finanzamt den Datenzugriff verweigern, wenn eine digitale Außenprüfung nach § 147 Abs. 6 stattfindet.

3. Sie bei einer Außenprüfung des Finanzamts Unterlagen trotz Fristsetzung zurückhalten oder keine Auskunft erteilen.

Trifft einer dieser drei Fälle ein, ist das Finanzamt mit dem neuen Gesetz berechtigt, Ihnen ein Verzögerungsgeld zu berechnen. Das Verzögerungsgeld kann sich auf eine Summe von 2.500 bis zu 250.000 Euro belaufen.

Unser Tipp: Denken Sie daran, Prüfungsunterlagen und digitale Archive aufzubewahren. Zu dem Verzögerungsgeld droht Ihnen im Fall der Fälle auch eine Schätzung der Besteuerungsgrundlagen, die sehr zu Ihren Ungunsten ausfallen kann. 

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