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Steuerfreiheit für Zuschläge bei Rufbereitschaft

Lesezeit: < 1 Minute Der Bundesfinanzhof (BFH) hat nun in einem höchstrichterlichen Urteil entschieden, dass auch bei einer angeordneten Rufbereitschaft steuerfreie Zuschläge möglich sind. Arbeiten Ihre Mitarbeiter an einem Sonn- oder Feiertag oder sind sie nächtens für Sie tätig, können Sie in gewissen Grenzen Zuschläge zahlen, für die keine Lohnsteuer anfällt (vgl. § 3b EStG) - dies gilt auch für Mitarbeiter in Rufbereitschaft.

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Steuerfreiheit für Zuschläge bei Rufbereitschaft

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Steuerfreiheit bei Rufbereitschaft
Zuschläge für Mitarbeiter in Rufbrereitschaft sind steuerfrei
  • für Nachtarbeit bis zu 40 Prozent
  • für Sonntagsarbeit 50 Prozent
  • für Feiertagsarbeit bis zu 150 Prozent.

Laut Bundesfinanzhof fehle es zwar bei einer Rufbereitschaft, wenn es zu keinem Arbeitseinsatz komme, an einer tatsächlichen Arbeitsleistung. Doch stelle auch eine solche Rufbereitschaft bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise eine Arbeitsleistung dar, da ein Arbeitnehmer hier nicht über seine Zeit frei verfügen könne. Der Arbeitnehmer in Rufbereitschaft müsse dauernd in angemessener Zeit einsatzfähig sein und sei auch weiteren Beschränkungen wie etwa einem Alkoholverbot unterworfen.

Fazit
Auch für Rufbereitschaft können Sie steuerfreie Zuschläge zahlen. Die Steuervergünstigung für die Zuschläge hängt aber davon ab, dass Sie die im Einkommensteuergesetz vorgesehenen Prozentsätze einhalten. Die Prozentsätze dürfen Sie ferner nur auf die für die Rufbereitschaft gezahlte Vergütung anwenden (BFH, Urteil vom 27. August 2002, Az.:VI R 64/96).

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