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Steuerfreie Zusatzzahlungen – Ab 1.8.2004 dürfen Sie Ihren Mitarbeitern höhere Umzugskosten ersetzen

Lesezeit: < 1 Minute Mit Leistungen, die Sie Ihren Arbeitnehmern zusätzlich zum Gehalt gewähren, müssen Sie vor allem bei geringfügig Beschäftigten auf 400-€-Basis und Teilzeitkräften in der Gleitzone vorsichtig sein. Überschreiten Sie mit Ihren Zahlungen die 400-€-Grenze, müssen Sie Sozialversicherungsbeiträge in voller Höhe bezahlen. Übersteigt das Gehalt die 800-€-Grenze, muss auch der Mitarbeiter Beiträge in voller Höhe bezahlen.

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Steuerfreie Zusatzzahlungen – Ab 1.8.2004 dürfen Sie Ihren Mitarbeitern höhere Umzugskosten ersetzen

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Die Kosten für einen beruflich veranlassten Umzug an einen anderen Ort dürfen Sie Ihren Teilzeitbeschäftigten und anderen Mitarbeitern aber ohne Anrechnung auf das Entgelt und steuerfrei ersetzen. Zum 1.8.2004 wurden die Beträge, die Sie nach dem Bundesumzugskostengesetz bezahlen können, ein weiteres Mal erhöht.

Ohne Nachweis dürfen Sie Ihren Mitarbeitern folgende Pauschalbeträge pro Umzug bezahlen:

a) für ledige Arbeitnehmer ab dem 1.8.2004: 561 €
b) für verheiratete Arbeitnehmer ab dem 1.8.2004: 1121 €
c) für jede weitere Person (außer Ehegatten) ab dem 1.8.2004: 247 €

Natürlich können Sie Ihren Beschäftigten auch die tatsächlich angefallenen Kosten gegen Nachweis erstatten für:

1. Beförderung des Umzugsgutes
2. Reisekosten des Arbeitnehmers sowie seiner Angehörigen
3. Mietentschädigungen für die alte und für die neue Wohnung
4. Wohnungsvermittlungsgebühren
5. Trinkgelder für das Umzugspersonal
6. Kosten für das Umschreiben von Personalausweis und Kraftfahrzeug
7. Gewisse Anschaffungskosten für Herd, Vorhänge etc.

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