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Stellen Sie sich ein: Ende des Preisanstiegs im Hausbau nicht in Sicht

Lesezeit: 2 Minuten Der Haus- und Wohnungsbau boomt, nicht nur aufgrund der historisch niedrigen Zinsen. Die Preise steigen weiter, dennoch: Nicht nur im Bereich der Selbstnutzung, auch im Anlagebereich sind Investitionen unverändert interessant.

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Stellen Sie sich ein: Ende des Preisanstiegs im Hausbau nicht in Sicht

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Hohe Nachfrage verursacht den Preisanstieg. Die Immobilie hat sich in den letzten Jahren wieder zu einer echten Anlagealternative entwickelt. Der seit Jahren mit der hohen Nachfrage einhergehende Preisanstieg im Haus- und Wohnungsbau wird sich schon alleine deshalb auch im laufenden Jahr 2015 nicht abschwächen.

Preissteigerungen werden weitergegeben

Bauträger und Baubetreuer müssen schon alleine aus wirtschaftlichen Gründen die anstehenden Verteuerungen im Einkauf von Baustoffen und Handwerksleistungen an die Käufer bzw. Bauherren weitergeben. Allerdings: Mit dem Vertragsabschluss spekulativ zu warten, bis sich eine günstigere Situation einstellt, lohnt sich höchstwahrscheinlich nicht.

Handwerk und Bauunternehmen nutzen Chancen zu Preiserhöhungen

Die Branche und die dazugehörigen Handwerksleistungen / Gewerke erfreuen sich seit längerer Zeit einer sicheren und hohen Auslastung. Die hohe Nachfrage beinhaltet für alle Beteiligten die Chance, höhere und damit bessere Preise durchzusetzen. Das führt bei näherem Hinsehen zu Preiserhöhungen in nahezu allen Gewerken und verteuert zwangsläufig das Angebot sowohl im Bauträger- als auch im Baubetreuerbereich.

Hohe Nachfrage verknappt zusätzlich freies Angebot

Die Auslastung der Spitzenunternehmen im Handwerk führt zu einer lange nicht gekannten Verknappung verfügbarer Handwerksleistungen. Das wiederum treibt zusätzlich die Preise im Einkauf von Subunternehmerleistungen nach oben und verteuert die Bauabsicht. 

Einzelne Gewerke besonders gefragt

Einzelne Gewerke wie etwa Heizung / Sanitär oder Wärmedämmverbundarbeiten sind aktuell besonders gefragt und erleben im Moment einen echten, jahrelang nicht gekannten Boom und damit einhergehenden Preisanstieg.

Anstieg der Markenartikelpreise kommt dazu

Nach Jahren rückläufiger Preisentwicklung bis etwa 2011 dreht sich seit gut 3 Jahren das Blatt zum Nachteil für den Häuslebauer. Preiserhöhungen bei nahezu allen Markenartikeln, die im und am Haus verbaut werden, dürfen auch im laufenden Jahr erwartet werden. Die Industrieunternehmen haben lange auf diesen Moment gewartet, viele Fusionen werden erst seit dem letzten Jahr durch die eintretenden Markterfolge wirtschaftlich belohnt.

Preisanstieg zweistellig

Bei einem Hauspreis von z.B. 250.000,00 Euro machen die genannten Preisverteuerungen nach unseren Kenntnissen schnell eine Summe von 5 % und mehr oder 12.500,00 bis 15.000,00 Euro pro Haus aus, ohne dass mehr Leistung dafür geboten wird.

Die Rede ist von der Weitergabe branchenindividueller Kostensteigerungen, die letzten Endes alle Hausbauer zu verbuchen haben und deshalb weitergeben.

Ende der Preisspirale nicht in Sicht

Ein Ende dieser Preisspirale ist momentan und für die überschaubare Zukunft aus unserer Kenntnis nicht abzusehen, da sich die grundsätzliche Situation, soweit überschaubar, nicht verändert.

Beste Grüße aus Meerbusch und viel Erfolg beim Abschluss Ihres Bauvertrages wünscht Ihnen

Theo van der Burgt (c/o Bauherrenreport)

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