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Staub: Gefahr durch Asbest

Lesezeit: 2 Minuten Tausende Menschen sterben jährlich in Europa an den Folgen von der Arbeit mit Asbest. Obwohl die Verwendung von Asbest schon seit 1990 verboten ist, gibt es immer noch genug Altbauten, in denen z. B. Dämmplatten, Wände oder Dächer aus Asbest vorhanden sind. Irgendwann kommen diese Bauwerke auch in die Jahre und sie müssen saniert oder abgerissen werden.

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Staub: Gefahr durch Asbest

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Was ist Asbest?
Asbest ist die Bezeichnung für eine Gruppe anorganischer faseriger Silikate mit einer deutlich abgegrenzten kristallinischen Fiberstruktur.

Staub aus Asbest besteht aus langen, schmalen Fibern und ist einige Tausendstel Millimeter lang. Weil sie schmal sind, gelangen sie in die tiefsten Teile der Lunge. Sie haben Widerhaken und können in der Lunge ernsthafte Schäden verursachen. 

Mehrere Arten von Asbest

  • Chrysotil (weißer Asbest)
    wurde für Reibungselemente z. B. Bremsen verwendet
  • Krokydolith (blauer Asbest)
    wurde für Zementerzeugnisse in der Bauindustrie verwendet
  • Amosit
    wurde hauptsächlich für Isolierungen verwendet. Dieser war auch Säure- und Laugenbeständig.

Risiko, Krankheiten und Gefahr durch Asbest

  • Lungenkrebs
    Jede Berührung mit Asbest bedeutet ein hohes Risiko, an Lungenkrebs (Bronchialkrebs) zu erkranken. Rauchen erhöht noch das Risiko zusätzlich. 
  • Mesotheliom
    Ist eine bösartige Tumorform. Insbesondere Krokidolit, der im Zement von Altbauten vorkommt, erhöht das Risiko an einem Mesotheliom. 
  • Lungenfibrose
    Asbest lagert sich in der Lunge ab. Diese reizen das Lungengewebe ständig. Dadurch nimmt der Bindegewebegehalt der Lunge zu. Die Fläche die man zum Atmen benötigt wird immer kleiner. Dies führt zu Atembeschwerden. 
  • Pleuraschwielen
    Beim Atmen bewegt sich das Rippenfell. Die eingeatmeten Fasern aus Asbest können durch das Gewebe wandern und setzen sich am Rippenfell fest. Das führt zu einer Narbenbildung, den sogenannten Pleuraschwielen.

Das Heimtückische an Asbest
Bis der Krebs oder die anderen Krankheiten durch Asbest erkannt werden, vergehen viele Jahre. Das bedeutet, dass die Auswirkungen der Verbreitung von Asbest erst nach 25-30 Jahren auftreten. 

Auch beim Einsturz der Twin Towers am 11. September 2001 in New York wurde Asbest freigesetzt! Mehr als 60 Prozent der Helfer von damals haben seit ihrem Einsatz Asthmaanfälle und Atemwegsprobleme. Alle litten unter Kurzatmigkeit, Nasennebenhöhlenentzündung und trockenem Husten.

Die gesundheitlichen Folgen wurden damals heruntergespielt, jedoch steht es zweifelsfrei fest, dass in den beiden Gebäuden Asbestfasern vorhanden waren und die Spätfolgen bei den Helfern sich erst in circa 20 Jahren zeigen werden.

Wie schützt man sich bei Arbeiten mit Asbest?
Wenn man Gebäude saniert oder abbricht, in denen Asbest vorhanden ist, sind besondere Maßnahmen zu treffen. Diese reicht von Atemschutz, Punktabsaugung, Spezialwerkzeugen und speziellen Absaugungen in Spezialausführung bis zur Dekontaminierung der Arbeitskleidung nach dem Arbeiten.

Es gibt in Deutschland von den Behörden auch bestimmte Richtlinien für den Umgang mit Asbest.

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