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Sprechen im Beruf: Was tun, wenn Ihre Stimme versagt?

Lesezeit: 2 Minuten Wenn Sie im Beruf viel sprechen, sind Sie sehr von Ihrer Stimme abhängig. Versagt Ihre Stimme, so kann das zu sehr unangenehmen Situationen führen. Entweder sind Sie sehr heiser oder Ihre Stimme versagt ganz. Heiserkeit kann auch die Begleiterscheinung von verschiedenen Krankheiten sein. Was Sie dagegen tun können, wenn Ihre Stimme versagt, lesen Sie hier.

2 min Lesezeit
Sprechen im Beruf: Was tun, wenn Ihre Stimme versagt?

Sprechen im Beruf: Was tun, wenn Ihre Stimme versagt?

Lesezeit: 2 Minuten

Heiserkeit und das Versagen Ihrer Stimme kann verschiedene Ursachen haben. Wenn Menschen merken, dass sie heiser werden, so sind meistens die ersten Maßnahmen Räuspern oder Gurgeln. Leider ist das oft vergebens.

Die häufigsten Ursachen von Heiserkeit und Stimmversagen:

  • Als Begleiterscheinung von Erkrankungen. Zum Beispiel bei einer Erkältung oder Entzündung von Hals, Mandeln und Rachen. Auch bei einer Kehlkopfentzündung sind Sie zuerst heiser oder Ihre Stimme versagt.
  • Beim Schlafen mit offenem Mund oder Schnarchen. Dabei trocknen die Mundschleimhaut und die Stimmbänder aus. Besonders in Räumen mit Klimaanlage oder wenn Sie bei offenem Fenster schlafen und es draußen kalt ist.
  • Viruserkrankungen: Es gibt bestimmte Virenstämme, die besonders gerne die Stimmbänder angreifen.
  • Überbeanspruchung der Stimmbänder: Wenn Sie zu lange oder zu laut gesprochen haben und die Luft trocken ist, kann sich das auf die Stimmbänder auswirken. Besonders Sprecher und Moderatoren, Sänger oder Mitarbeiter im Callcenter sind dabei gefährdet.
  • Stress und psychische Belastungen: Wenn Sie großen psychischen Belastungen ausgesetzt sind, Ärger oder Kummer haben, so kann das zu Stimmversagen führen. Die Ursache liegt darin, dass die Stimmbänder schlecht durchblutet werden und diese dadurch schnell überbelastet sind.
  • Alkoholkonsum: Alkohol kann Stress für die Stimme bedeuten. Das ist schnell erklärt. Durch den Genuss von Alkohol erfolgt ein rasches An- und Abschwellen der Stimmbänder, welches Heiserkeit oder Stimmverlust hervorruft.
  • Schadstoffe in der Luft: Wenn die Raumluft mit Schadstoffen belastet ist, kann es Ihre Schleimhäute und die Atmungsorgane angreifen.
  • Schlechtes Raumklima: Ursachen sind Zugluft und Klimaanlage.

Was Sie gegen Heiserkeit und Stimmverlust tun können

  1. Sollten Sie bemerken, dass Sie heiser werden, sollten Sie Ihre Stimme schonen. Am besten ist es, ganz zu schweigen, damit sich Ihre Stimmbänder wieder erholen können.
  2. Schlecht ist es, leise zu sprechen oder zu flüstern! Beim Flüstern werden die Stimmbänder noch mehr beansprucht und die Heiserkeit wird noch schlimmer.
  3. Trinken Sie zimmerwarme Getränke, aber nichts Kaltes. Lauwarmer Kräutertee hilft Ihnen auch sehr gut.
  4. Wenn Sie sich in Fahrzeugen oder Räumen mit Klimaanlage aufhalten, so atmen Sie nur durch die Nase und nicht durch den Mund, damit Ihre Mundschleimhäute nicht austrocknen.
  5. Verzichten Sie auf Alkoholgenuss und Nikotin, da diese die Heiserkeit verstärken und verlängern.
  6. Bei Stimmverlust oder starker Heiserkeit gilt absolutes Sprechverbot! Nehmen Sie sich ein paar Tage frei und bleiben Sie diszipliniert, indem Sie Ihren Mitmenschen alles schriftlich mitteilen.
  7. Verhindern Sie die Ursachen Ihrer Heiserkeit. Wenn Sie vermuten, dass der Raum, in dem Sie arbeiten, mit Schadstoffen belastet ist, gehen Sie zu Ihrem Betriebsrat oder Sicherheitsbeauftragten. Dieser kann an Ihrem Arbeitsplatz eine entsprechende Gefährdungsbeurteilung durchführen lassen.

Bildnachweis: lightpoet / stock.adobe.com

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