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Sponsoring: Der wichtige Unterschied bei der Umsatzsteuer

Lesezeit: < 1 Minute Die Oberfinanzdirektion Karlsruhe hat sich mit den steuerlichen Auswirkungen von Sponsoring-Aktivitäten auseinandergesetzt. Demnach gilt: Erhält Ihr Verein Geld, kommt es entscheidend darauf an, ob der Gönner für dieses Geld eine Gegenleistung erhält, oder nicht.

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Sponsoring: Der wichtige Unterschied bei der Umsatzsteuer

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Beispiel: Ihrem Verein werden 2.000 Euro für das jährliche Turnier von einem Unternehmer gesponsert. Laut Sponsoringvertrag wird das Unternehmen dafür während des Turniers mehrmals genannt und darf auch in den Turnierunterlagen auf sich aufmerksam machen.
Folge: Den 2.000 Euro steht eine Werbeleistung gegenüber. Im Verein müssen Sie die Einnahme im Wirtschaftsbetrieb buchen. Es greift für den Unternehmer und gegebenenfalls Verein der volle Umsatzsteuersatz von 19%.
Anders sieht das hier aus: Der Verein erhält wiederum 2.000 Euro von einem Sponsor zur Ausgestaltung seines Turniers. Laut Sponsorvertrag wird der Sponsor im Turnierheft mit "Dank an den Sponsor XY"erwähnt. Auf dem Turnierprogramm wird das Logo abgedruckt. "Finanzamtstechnisch" handelt es sich hier um eine Duldungsleistung, die mit einem Umsatzsteuersatz von 7 % bedacht wird. Denn in so einem Fall liegt kein "wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb" vor.
Denken Sie aber in beiden Fällen daran, Ihrem Sponsor eine Rechnung mit der gesondert ausgewiesenen Umsatzsteuer – egal ob nun 7 oder 19 % – auszustellen, soweit es sich ausdrücklich um eine Sponsoringmaßnahme handelt.

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