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Soziale Medien: Zeigen Sie Ihren Azubis Grenzen und Chancen auf

Lesezeit: 2 Minuten Der Umgang mit Facebook und Co. wird für immer mehr Ausbildungsunternehmen zum Thema. Denn junge Menschen, die sich in der Ausbildung befinden, pflegen mit sozialen Medien normalerweise einen Umgang, der mit den Datenschutzrichtlinien von Unternehmen so gar nicht übereinstimmt.

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Soziale Medien: Zeigen Sie Ihren Azubis Grenzen und Chancen auf

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Ein Auszubildender ärgert sich über eine Kleinigkeit oder generell über seine Ausbildung bzw. seinen Ausbilder. Er macht sich Luft bei Facebook und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Solche Fälle gab es in den letzten Jahren zuhauf. Einige davon landeten sogar vor Gericht. Daher wird es allerhöchste Zeit, den jungen Menschen, die sich in Ausbildung befinden, den Umgang mit sozialen Medien zu erklären – und zwar aus Sicht des Ausbildungsbetriebs.

Man erlebt irgendetwas Erwähnenswertes – im Positiven wie im Negativen–, zückt sein Handy, macht ein Foto, lädt das Ganze in ein soziales Netzwerk, beispielsweise auf Facebook oder auch Instagram und kommentiert das süffisant. Das kommt im Leben von jungen Menschen immer wieder vor und ist auf privater Ebene oftmals möglich ohne anzuecken – wenn auch nicht immer. Fakt ist allerdings: Wer auf diese Art und Weise im Beruflichen handelt, der wird mit Sicherheit anecken. Denn sowohl die Veröffentlichung von kritischen Kommentaren als auch von Fotos sieht kein Arbeitgeber und auch kein Ausbildungsbetrieb gerne.

Soziale Medien: Geben Sie Ihren Auszubildenden folgende 4 Regeln mit auf den Weg

  1. Personenbezogene Daten und Betriebsgeheimnisses haben in der Öffentlichkeit und damit in sozialen Netzwerken nichts zu suchen. Klären Sie Ihre Azubis darüber auf, was genau bei Ihnen unter solch vertrauliche Daten fällt.
  2. Ebenso darf natürlich niemand bei Facebook und Co. verunglimpft werden. Das gilt auch für die Ausbildung insgesamt oder einzelne Ausbildungsbereiche. Kritik ist stets zunächst intern zu äußern. In der Regel können so Probleme gelöst werden (und keineswegs in sozialen Netzwerken).
  3. Grundsätzlich ist es schon möglich, dass Auszubildende über ihre Ausbildung in sozialen Netzwerken berichten. Sie können das sogar forcieren, denn entsprechende Facebook-Kommentare lassen sich, wenn sie positiv und vielseitig sind, bestens als Maßnahme des Ausbildungsmarketings verwerten.
  4. Ist sich der Azubi unsicher, ob er etwas veröffentlichen darf oder nicht, dann hat er in Ihrem Unternehmen einen Ansprechpartner. Dabei kann es sich um Sie als Ausbilder, um den Datenschutzbeauftragten oder auch um einen Beauftragten speziell für soziale Netzwerke handeln.

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