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Sonderabschreibungen für Immobilien nach dem Fördergebietsgesetz

Lesezeit: < 1 Minute Die Überschussprognose bei einer Immobilie, die vermietet wird, beantwortet die Frage, inwieweit die Verluste (häufig steuerliche Verluste) mit anderen Einkünften steuermindernd verrechnet werden können. Ein ganz zentrale Frage und auch ein Streitthema mit dem Fiskus war hier die Sonderabschreibung nach dem Fördergebietsgesetz. Hier nun eine erfreuliche Entscheidung des Bundesfinanzhofes.

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Sonderabschreibungen für Immobilien nach dem Fördergebietsgesetz

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Sonderabschreibungen in der Überschussprognose
Wenn das Vermietungsverhältnis von vornherein befristet ist, fehlt es grundsätzlich an der Einkünfteerzielungsabsicht, wenn der Steuerpflichtige in diesem Zeitraum kein positives Gesamtergebnis erzielen kann.

Die Anfertigung einer Überschussprognose ist daher wiederum entscheidend für den steuermindernden Einsatz der (zunächst) erzielten Verluste aus der Vermietung.

Schon 2002 (Az: IX R 57/00) hat der Bundesfinanzhof diesbezüglich klargestellt, dass negative Einkünfte aufgrund von steuerrechtlichen Subventions- und Lenkungsnormen bei einer kurzfristig angelegten Vermietungstätigkeit in die entsprechend befristete Totalüberschussprognose einzubeziehen sind, wenn der jeweilige Zweck der Subventions- und Lenkungsnorm sowie die Art der Förderung dies gebietet.

Deutlicher bedeutete dies, dass geltend gemachte Sonderabschreibungen nach den Regelungen des Fördergebietsgesetzes in eine befristete Prognoseberechnung einzubeziehen sind.

Erfreuliche Entscheidung des Bundesfinanzhofes
Mit einem aktuellen Urteil (Az: IX R 24/07) hat der Bundesfinanzhof diese Auffassung nun jedoch erfreulich zu Gunsten des Steuerpflichtigen konkretisiert.

Danach sind geltend gemachte Sonderabschreibungen nach den Regelungen des Fördergebietsgesetzes nicht in eine befristete Totalüberschussprognose einzubeziehen, wenn die nachträglichen Herstellungskosten innerhalb der voraussichtlichen Dauer der Vermietungstätigkeit vollständig abgeschrieben werden.

Bei Entscheidungen des Bundesfinanzhofes können auf dessen Internetpräsenz unter Angabe des jeweiligen Aktenzeichens kostenlos heruntergeladen werden.

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