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Social Media Guidelines: Wozu sie gut sind und was sie leisten

Lesezeit: 3 Minuten Unternehmen können mit sozialen Medien direkt mit ihren Zielgruppen kommunizieren. Da Dialog und Austausch im Mittelpunkt stehen und Kommunikation keine Einbahnstraße ist, sollten Unternehmen entscheiden, welche Botschaften sie kommunizieren.

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Social Media Guidelines: Wozu sie gut sind und was sie leisten

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Dazu bietet sich die Erstellung von Social Media Guidelines für Mitarbeiter an.

Sinn und Zweck von Social Media Guidelines

Jeder Mitarbeiter ist ein wertvoller Botschafter von kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen. Zahlreiche Mitarbeiter nutzen soziale Medien wie Facebook, Twitter & Co. In der Außenkommunikation werden Personen bei privaten Äußerungen aber schnell als Mitarbeiter eines Unternehmens wahrgenommen. Dies birgt enorme Risiken: Insbesondere, wenn private Äußerungen als offizielle Unternehmenspositionen missverstanden werden. Egal, ob Unternehmen soziale Medien offiziell als Kommunikationsstrategie nutzen oder nicht: Es müssen Regelungen zur Nutzung aufgestellt werden. Social Media Guidelines schützen Mitarbeiter und Unternehmen gleichermaßen. Diese dienen dazu den Maßstab für private und berufliche Kommunikationen in sozialen Medien festzulegen und fungieren als erste Orientierung für Mitarbeiter.

Social Media Guidelines: Wer die Spielregeln nicht kennt, kann sie nicht nutzen

Social Media Guidelines müssen als Spielregeln verstanden werden. Wer ein Spiel ohne Regeln spielt oder dessen Sinn nicht versteht, kann nur daran scheitern. Mitarbeiter, die keine oder kaum Erfahrungen im Social Media Bereich besitzen – und das mag in größeren Unternehmen die Mehrheit sein – benötigen klare Leitlinien. Die Branche ist hierbei kaum von Bedeutung. Mitunter können Social Media Guidelines auch abschreckend wirken, da sich Mitarbeiter nach deren Veröffentlichung gar nicht mehr trauen, etwas zu veröffentlichen. Generell können Mitarbeiter in verschiedene Gruppen unterteilt werden.

  • Mitarbeiter, die sich mit Social Media und deren Wirkung auskennen und soziale Netzwerke sicher nutzen
  • Mitarbeiter, die lediglich privat in sozialen Netzwerken unterwegs sind, beruflich jedoch nicht
  • Mitarbeiter, die Social Media-Kanäle beruflich nutzen müssen, aber in privater Hinsicht keine Erfahrungen damit besitzen
  • Mitarbeiter, die weder beruflich noch privat Social Media nutzen und sich darunter überhaupt nichts vorstellen können

Für die erste Gruppe von Mitarbeitern werden Social Media Guidelines im Normalfall nicht benötigt. Alle anderen Gruppen können stark davon profitieren. Das Unternehmen wird als Marke wahrgenommen, die auch in sozialen Netzwerken positiv dargestellt wird. Hierdurch können Mitarbeiter Markenbotschafter werden und für ihr Unternehmen werben.

Mitarbeiter zu Markenbotschaftern machen

Soziale Netzwerke sollten ursprünglich dazu dienen Menschen zu verbinden. Unternehmen sind darin eher als Fremdkörper zu betrachten. Die direkte Kommunikation mit Kunden wird von vielen Unternehmen mittlerweile sehr geschätzt. Kritische Stimmen können durch gezielte Kampagnen bekämpft und positive Werbeeffekte erzielt werden. Außerdem kann Marktforschung betrieben werden: Was möchten die Kunden und wie kann dies umgesetzt werden. Der Umgang mit Kunden im Internet sollte anderen Regeln folgen als im realen Leben. In sozialen Medien möchten Kunden als Menschen angesprochen werden und nicht als Kunden. Dies funktioniert zwar hervorragend über Fanpages und Firmen-Seiten, aber noch besser über den Kontakt zwischen Mitarbeitern und Kunden.

Der Wert von Mitarbeitern

Mitarbeiter bloggen, twittern und schreiben Beiträge auf Facebook. Jeder einzelne Mitarbeiter kann einen großen Schaden anrichten oder aber positive Effekte erzeugen. Mitarbeiter wirken authentisch und ehrlich – ehrlicher als jeder offizielle Kanal. Außerdem können Mitarbeiter in ihrer Masse eine wesentlich höhere Reichweite generieren als einzelne Fanpages. Mitarbeiter strahlen eine ungeheure Authentizität aus, welche über eine direkte Kommunikation erzeugt wird.

Auf Fanpages versprechen sich Kunden oftmals keine Informationen, sondern Vorteile in Form von Give Aways oder Schnäppchen. Setzen Mitarbeiter ihre persönlichen Kanäle zur Werbung oder zur Informationsversorgung ein, werden diese zu wertvollen Markenbotschaftern. Dafür benötigen diese jedoch spezielle Fähigkeiten und vor allem Handlungssicherheit. Mit Social Media Guidelines wird genau vorgegeben, was Mitarbeiter dürfen und was nicht.

Auf diese Weise fühlen sich Mitarbeiter sicherer und trauen sich mit gutem Gewissen Beiträge zu verfassen oder zu teilen. Social Media Guidelines vermitteln, was Mitarbeiter über ihren Arbeitgeber schreiben und inwieweit sie auf Kritik reagieren dürfen. Viele Mitarbeiter sind sich sogar unsicher, ob sie überhaupt etwas über ihr Unternehmen schreiben dürfen. Diese typischen Fragen können durch Social Media Guidelines vorab geklärt werden.

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