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Social Media Ausreden: Wir haben Angst vor negativen Inhalten

Lesezeit: 2 Minuten Torsten Heinson hat die wichtigsten Ausreden zusammengefasst, wenn es darum geht, Social Media Aktivitäten in die Marketing-Aktivitäten eines Unternehmens einzubinden. In diesem Teil der Serie geht es um die Ausrede: "Social Media interessiert uns schon, aber wir haben Angst vor negativen Inhalten."

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Social Media Ausreden: Wir haben Angst vor negativen Inhalten

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Social Media ist das Gegenteil von OneVoice
Viele Unternehmen sind es nicht gewohnt, offen zu kommunizieren. Sie verschicken Pressemeldungen und geben Statements ab, ohne dabei den Lesern einen Dialog zu ermöglichen. Sie sind es gewohnt, dass das, was der Vorstand oder die Geschäftsleitung sagt, gilt. Aber so ist es nicht mehr. Bei Social Media hat OneVoice keine Chance. Die Unternehmen müssen lernen, Macht abzugeben und die Konsumenten in die Wertschöpfung zu integrieren.

Social Media bietet Chancen
Wenn dieser Schritt – hin zum Konsumenten – gemacht ist, dann können sich durch Social Media Aktivitäten viele Vorteile und Chancen für das Unternehmen ergeben. Denn Dialog und auch Kritik kann einen nur weiter nach vorne bringen, Anregungen und Kundenwünsche das Produkt verbessern. Durch die Nutzung von Social Media ist das Unternehmen in der Lage, sich mit seiner Zielgruppe auseinander zu setzen. Hinter Social Media Kontakten verbergen sich die zentralen Gedanken Zuhören,   Dialog und Involvement.

Social Media lässt Kritik zu
Kritik macht einen Dialog authentisch und ist als Mittel des sozialen Austausches akzeptiert. Als Unternehmen sollte man sich im Vorfeld klar machen, wie man auf Kritik reagiert. Meine Empfehlung ist hier auch wieder Offenheit. Gemachte Fehler sollten eingestanden und möglichst behoben werden. Gibt es Missverständnisse, sollte man diese offen aus der Welt schaffen und nicht beleidigt ignorieren. Jedes Unternehmen, das sich mit Social Media beschäftigt wird aber schnell merken, dass positive Meinungen viel häufiger vorkommen als Kritik.

Social Media fördert die Kaufentscheidung
Kunden informieren sich vor ihrem Kauf. Das war immer schon so. Seit jedoch jeder Konsument seine bevorzugten Social Media Plattformen hat, geht das einfacher. Der "Bekanntenkreis" besteht nicht mehr nur aus realen Personen, sondern auch aus digitalen Kontakten. Und auch wenn man einen Twitter-Follower oder einen Facebook-Freund noch nie getroffen hat, so wird den Meinungen dieser Social Media Kontakte ein hoher Stellenwert beigemessen.

Die User von Bewertungsportalen oder die aktiven Leser der Amazon.de-Rezensionen müssen die Schreiber nicht mal kennen, um ihnen ihr Vertrauen zu schenken. Bei der Nutzung von Social Media geht es also nicht nur um die Konversation, sondern auch um die Kontrolle – oder besser Beobachtung – der Beziehungen unter den Verbrauchern.

Von Social Media zu Digital Relations
Im Sinne von Digital Relations ist es für Unternehmen wichtig, durch Social Media eine gesunde Beziehung zu den Konsumenten aufzubauen, die eine Kommunikation in beide Richtungen erlaubt. Das schafft Glaubwürdigkeit und wirkt nachweißlich besser als Werbung. Bei Simyo gibt es beispielsweise Paten. Bei diesen Paten handelt es sich um “normale“ Simyo Nutzer, die sich bereit erklärt haben, anderen Nutzern bei Fragen zu helfen. Authentizität pur!

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