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So vermeiden Sie Neid in Ihrem Team

Lesezeit: 2 Minuten Gehen Sie auch davon aus, dass ein gesunder Wettbewerb unter Ihren Mitarbeitern die Motivation nur steigern kann? Idealerweise sollten die Mitarbeiter Sportgeist entwickeln und sich gegenseitig anspornen. Leider gibt es unter den weniger Erfolgreichen aber auch solche, die sich als schlechte Verlierer zeigen, neidisch reagieren und das Arbeitsklima im Team vergiften. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, damit Neid in Ihrem Team keine Chance hat.

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So vermeiden Sie Neid in Ihrem Team

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Machen Sie keine Unterschiede zwischen den Mitarbeitern, die Ihnen persönlich sympathischer oder weniger sympathisch sind. Mitarbeiter haben ein feines Gespür dafür, wenn Sie Verfehlungen von Ihren "Lieblingen" übersehen.
Machen Sie Ihre Beurteilungskriterien klar, wenn Sie Ziele vereinbaren und Aufgaben zuteilen. Nennen Sie auch die Kriterien, an denen Sie beispielsweise Teamverhalten, Kundenorientierung oder den Umgang mit Ressourcen messen.
Wenn die Mitarbeiter wissen, woran sie bei Ihnen sind, dann haben neidfördernde Vermutungen kaum eine Chance.

Sprechen Sie mit Ihrem Team, ob "Rennlisten" oder Auszeichnungen wie etwa der "Mitarbeiter des Monats" überhaupt erwünscht sind.

Verlassen Sie sich dabei nicht nur auf die Zustimmung der Spitzenleute. Es bringt Ihnen wenig, wenn sich Spitzenkräfte lustvoll ganz oben auf einer "Rennliste" dauerhaft etablieren, während andere Mitarbeiter die Hoffnung verlieren, jemals nach oben zu kommen.
Seien Sie gerecht mit Anerkennungen und mit der Zuteilung unangenehmer Arbeiten. Zu den Anerkennungen gehören die Dinge, die jeder Ihrer Mitarbeiter gern hätte, von denen es aber nicht genug für alle gibt. Das kann der Fensterplatz im neuen Büro sein, die Genehmigung zum Seminar oder die Übertragung der Projektleitung.

Unangenehme Arbeiten sind dagegen das Protokollschreiben oder die Betreuung eines unangenehmen Kunden. Finden Sie Wege, diese "Geschenke" oder "Strafarbeiten" so zu verteilen, dass die Mitarbeiter keine Bevorzugung oder Benachteiligung darin sehen. Das Protokoll wird zum Beispiel in einer festen Reihenfolge geschrieben.

Den Fensterplatz lassen Sie verlosen.Stellen Sie niemals einen Mitarbeiter den anderen als Vorbild hin. Sagen Sie niemals Sätze wie: "Wieso sind Ihre Zahlen so schlecht? Kollege Meier hat doch auch gut verkauft!" oder "Nehmen Sie sich mal ein Beispiel an Kollege Müller, der kann doch auch …!"

Sorgen Sie dafür, dass schwächere Mitarbeiter mit den stärkeren zusammenarbeiten: Davon können beide Parteien profitieren. Beachten Sie dabei, dass Sie die Zusammenarbeit nicht nur von oben anordnen. Für eine solche erzwungene Zusammenarbeit werden die Mitarbeiter sich kaum motivieren können.

Fordern Sie stattdessen den Besseren heraus, die Aufgabe zu übernehmen, und motivieren Sie den Schwächeren, das Angebot von sich aus anzunehmen. Helfen Sie schwächeren Mitarbeitern, damit sie sich nicht ständig mit erfolgreicheren Kollegen vergleichen.

Besser ist es, wenn die Schwächeren sich zumindest eine Weile an sich selbst messen. Denken Sie immer auch an Ihre Vorbildfunktion. Leben Sie Ihren Mitarbeitern vor, wie Sie neidlos die Erfolge Ihrer Führungskollegen oder Ihrer eigenen Mitarbeiter anerkennen. Zeigen Sie, wie Sie Ihre Fähigkeiten mit den Fähigkeiten anderer verbinden.

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