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So vermeiden Sie die Eskalation von Konfliktsituationen

Lesezeit: 2 Minuten Gelegentliche Konfliktsituationen im Betriebsalltag sind normal und können letztendlich sogar zu verbesserten Lösungen oder Beziehungen führen. Doch unbearbeitete Konflikte drohen die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter um bis zu 50 Prozent zu senken.

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So vermeiden Sie die Eskalation von Konfliktsituationen

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Um Konflikte in Ihrem Unternehmen nicht eskalieren zu lassen und einen Ausgleich zwischen den Konfliktparteien zu suchen, sollten Sie folgende Strategie beachten.

Erläutern Sie Ihren Mitarbeitern Ihren Führungsstil und Ihre Einstellung zu Konflikten. Erklären Sie – beispielsweise im Jahres- oder Zielvereinbarungsgespräch – dass Konfliktsituationen eine normale Erscheinung des menschlichen Miteinanders sind und Chancen für Neuerungen bieten. Bitten Sie darum, dass Ihre Mitarbeiter Sie ansprechen, wenn Sie anderer Meinung sind oder Spannungen auftreten.

Vermitteln Sie den Mitarbeitern die Hintergründe von Konfliktsituationen
Führen Sie regelmäßige Konflikt-Qualitätszirkel durch. Dazu können Sie Ihre Mitarbeiter einmal im Quartal bitten, alle ungelösten Problemfelder zu notieren und die möglichen Ursachen dafür herauszuarbeiten. Gemeinsam können dann mögliche Lösungsansätze und ein Maßnahmenplan entwickelt werden.

Empfehlen Sie allen Mitarbeitern, sich regelmäßig gegenseitig Feedback über ihre Zusammenarbeit zu geben. Wichtige Fragen hierbei sind:

  • Was ist gut gelaufen und soll auch in Zukunft so laufen?
  • Was muss verbessert werden?
  • Was soll künftig nicht mehr vorkommen?

Die Ergebnisse sollten in Form einer Zielvereinbarung von beiden Seiten verbindlich verabschiedet werden.

Weil Führungskräfte manchmal im Umgang mit Ihren Mitarbeitern ohne es zu merken Konflikte auslösen, hier ein paar Verhaltensweisen, die Sie vermeiden sollten:

Ungerechtigkeit und Launen
Mitarbeiter legen bei ihrem Chef am meisten Wert auf Gerechtigkeit und Ehrlichkeit. Ohne sie ist kein Vorgesetzter glaubwürdig und der Aufbau einer Vertrauensbasis nicht möglich. Ungerechtigkeit und Launen hingegen erzeugen Unsicherheit und psychologische Widerstände bei den Mitarbeitern.  

Nichteinhalten von Zusagen
Überlegen Sie sich Zusagen reiflich, formulieren Sie sie präzise und halten Sie sie ein. Wenn Zusagen durch veränderte Umstände nicht mehr einzuhalten sind, helfen Ihnen nur Offenheit und eine ehrliche Begründung gegenüber dem Mitarbeiter.

Entschlussunsicherheit und Zögern
Mangelnde Entschlussfähigkeit sorgt für Ungewissheit, Unruhe und Gereiztheit bei Ihren Mitarbeitern. Entschlussfreudige Führungskräfte hingegen schaffen sichere Verhältnisse und bauen leichter eine Vertrauensbasis zu den Mitarbeitern auf.

Plötzliche Veränderungen und Umstellungen
Da jeder Mensch auf Neuerungen – auch wenn sie positiv sind – zunächst abwehrend reagiert und eine Veränderung, von der er betroffen ist, über die er aber nicht frühzeitig informiert wurde als Misstrauensvotum auffasst, wirken plötzliche Veränderungen und Umstellungen bei den Mitarbeitern wie Tiefschläge.

Ironie und spöttisches Verhalten
Ironie und Spott sind kein Ersatz für Humor sondern schaffen eine unpersönliche, eiskalte Atmosphäre. Leistungsabfall ist eine sichere Folge. Halten Sie es lieber mit Humor. Er überbrückt Spannungssituationen und ist ein Zeichen von Souveränität und Menschlichkeit.

Alleswisserei
Keine Führungskraft kann alles wissen. Deswegen sollte auch niemand Komplexe oder Angst haben, überflügelt zu werden. Weil Sie nicht alles selbst machen oder wissen können, loben Sie besonders die Fähigkeiten und Kenntnisse Ihrer Mitarbeiter; regen Sie sie zu Verbesserungsvorschlägen und Ideen an und arbeiten im Team.

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