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So verhindern Sie, dass Ihr Azubi seine Lehre abbricht

Lesezeit: 2 Minuten Gerade innerhalb der ersten sechs Monate werden Ausbildungsverhältnisse frühzeitig beendet. In dieser Zeit befindet sich der Auszubildende oft noch in der Probezeit und eine Kündigung – egal, von welcher Seite ausgehend – ist weniger kompliziert. Damit das aber nicht passiert und Ihre Auszubildenden auch bis zum Ende bei Ihnen bleiben, habe ich Ihnen hier 3 wertvolle Tipps zusammengestellt, mit denen Sie bereits am Anfang einer Lehre die besten Voraussetzungen dafür schaffen.

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So verhindern Sie, dass Ihr Azubi seine Lehre abbricht

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Wird das Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Auszubildendem frühzeitig abgebrochen, kann das mehrere Gründe haben: Auf der einen Seite bringt er oder sie vielleicht nicht die Leistung, die Sie von ihm oder ihr erwartet hätten. Auf der anderen Seite kann es aber auch sein, dass er oder sie seine oder ihre Erwartungen an den Betrieb oder den Beruf enttäuscht sieht.

1. Tipp: Vermitteln Sie einen realistischen Eindruck der Ausbildung

Seien Sie bereits beim Vorstellungsgespräch offen mit Ihren Bewerbern. Erklären Sie offen, dass man beispielsweise als Gärtner in einem Garten- und Landschaftsbetrieb nicht nur mit Bäumen und Blumen, sondern auch mit Kantensteinen und Asphalt zu tun hat. Weisen Sie auf entsprechende Arbeitszeiten in einem Bäckerbetrieb hin oder erläutern Sie, dass es zum Berufsbild der Rechtsanwaltsfachangestellten gehört, auch mal Akten ablegen zu müssen. Zeigen Sie aber gleichzeitig auch die positiven Seiten eines Berufes auf: Der Garten- und Landschaftsgärtner sieht am Abend, was er geschafft hat, der Bäcker kann seiner Kreativität freien Lauf lassen und die Rechtsanwaltsfachangestellte lernt immer wieder interessante Mandanten kennen. Fragen Sie Ihre Bewerber selbst nach ihren Vorstellungen und wie sie sich einen typischen Arbeitstag vorstellen. Verhindern Sie so, dass sich ein falsches Bild eines Berufs breitmacht, dass dann zu Enttäuschungen und zum Abbruch der Lehre führen kann.

2. Tipp: Haben Sie immer ein offenes Ohr – für alle

Sollten es vor allem Probleme mit den Kollegen sein, die Ihren Auszubildenden zu einem Abbruch der Lehre bringen, steuern Sie frühzeitig gegen. Niemand kann sich mit jedem in einem Betrieb blendend verstehen. Haben Sie deswegen als Vorgesetzter oder Vorgesetzte immer ein offenes Ohr für alle kollegialen Probleme. Informationen die Sie erhalten – seien Sie vom Azubi oder aber von einem Mitarbeiter – sollten Sie jedoch diskret behandeln. Bei Problemen sorgen Sie für eine Aussprache zwischen den beiden Parteien, versetzen Sie den Azubi in eine andere Abteilung, wählen Sie einen neuen Mitarbeiter für die Einweisung des Azubis aus. Wichtig ist hier vor allem, dass beide Parteien wissen, dass etwas getan wird und niemand alleingelassen wird. Aber Achtung: Sprechen Sie immer mit beiden Parteien, damit Sie wissen, wo genau das Unbehagen gegen Ihren Auszubildenden oder aber gegen Ihren Mitarbeiter herkommt.

3. Tipp: Zeigen Sie Perspektiven auf

Vor allem junge Auszubildende wollen oft hoch hinaus. Hat er oder sie den Eindruck, dass ihm oder ihr eine chancenreichere Ausbildung oder ein besseres Studienangebot entgeht, wird er oder sie kaum zögern und die aktuelle Ausbildungsstelle verlassen. Dem können Sie entgegenwirken, indem Sie im Vorstellungsgespräch, aber auch kurz vor Ende der Probezeit, Perspektiven zum Aufstieg oder zur Weiterentwicklung aufzeigen. Erklären Sie nicht nur Chancen für den Azubi bei sich im Betrieb, sondern auch die Möglichkeiten am Arbeitsmarkt allgemein. Seien Sie dabei aber ehrlich und versprechen Sie keine Aufstiegschancen, die Sie nicht halten können – den Frust, den Sie damit auslösen, können Sie kaum wieder gutmachen.

 

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