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So schreiben Sie immaterielle Wirtschaftsgüter richtig ab

Lesezeit: < 1 Minute Bei abnutzbaren Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens müssen Sie planmäßige Abschreibungen vornehmen. Das gilt auch für immaterielle Wirtschaftsgüter, die weder einer technischen noch einer substantiellen Abnutzung unterliegen.

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So schreiben Sie immaterielle Wirtschaftsgüter richtig ab

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Doch Vorsicht: Während handelsrechtlich eine degressive Abschreibung möglich ist, müssen Sie steuerrechtlich beachten, dass immaterielle Wirtschaftgüter keine beweglichen Wirtschaftgüter sind. Die folgenden Vorschriften dürfen Sie daher für immaterielle Wirtschaftsgüter nicht anwenden!

  • Degressive Abschreibungen (§ 7 Abs. 1 Satz 1 EStG)
  • Sofortabschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter (§ 6 Abs. 2 EStG)
  • Sonderabschreibungen (§ 7g EStG)
  • Leistungsabschreibungen (§ 7 Abs. 1 Satz 4 EStG)
  • Sonderabschreibungen nach dem Fördergebietsgesetz für bewegliche Anlagen (§ 4 Fördergebietsgesetz)

Die Lösung: Für immaterielle Wirtschaftsgüter nehmen Sie außerplanmäßige Abschreibungen wie

  • Teilwertabschreibungen gem § 6 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG und
  • Absetzungen für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung (AfaA) gem § 7 Abs. 1 Satz 6 EStG vor!

Bildnachweis: Kaspars Grinvalds / stock.adobe.com

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