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So schreiben Sie immaterielle Wirtschaftsgüter richtig ab

Bei abnutzbaren Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens müssen Sie planmäßige Abschreibungen vornehmen. Das gilt auch für immaterielle Wirtschaftsgüter, die weder einer technischen noch einer substantiellen Abnutzung unterliegen.

So schreiben Sie immaterielle Wirtschaftsgüter richtig ab

So schreiben Sie immaterielle Wirtschaftsgüter richtig ab

Doch Vorsicht: Während handelsrechtlich eine degressive Abschreibung möglich ist, müssen Sie steuerrechtlich beachten, dass immaterielle Wirtschaftgüter keine beweglichen Wirtschaftgüter sind. Die folgenden Vorschriften dürfen Sie daher für immaterielle Wirtschaftsgüter nicht anwenden!

  • Degressive Abschreibungen (§ 7 Abs. 1 Satz 1 EStG)
  • Sofortabschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter (§ 6 Abs. 2 EStG)
  • Sonderabschreibungen (§ 7g EStG)
  • Leistungsabschreibungen (§ 7 Abs. 1 Satz 4 EStG)
  • Sonderabschreibungen nach dem Fördergebietsgesetz für bewegliche Anlagen (§ 4 Fördergebietsgesetz)

Die Lösung: Für immaterielle Wirtschaftsgüter nehmen Sie außerplanmäßige Abschreibungen wie

  • Teilwertabschreibungen gem § 6 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG und
  • Absetzungen für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung (AfaA) gem § 7 Abs. 1 Satz 6 EStG vor!

Bildnachweis: Kaspars Grinvalds / stock.adobe.com

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