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So läuft ein Arbeitsgerichtverfahren ab

Lesezeit: < 1 Minute Wie ein Arbeitsgerichtsverfahren abläuft und was der allgemeine Kündigungsschutz für den Arbeitgeber bedeutet , lesen Sie hier im folgendem Artikel!

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So läuft ein Arbeitsgerichtverfahren ab

So läuft ein Arbeitsgerichtverfahren ab

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Alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, ja sogar die Teilzeitkräfte und Aushilfen haben das Recht, eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses von einem Arbeitsgericht überprüfen zu lassen.

Eine Kündigungsschutzklage muss allerdings binnen 3 Wochen nach Zugang der Kündigung erhoben werden. Verpasst der Arbeitnehmer diese Frist, ist die Kündigung wirksam!

Tipp: Rufen Sie beim Arbeitsgericht an und erfragen Sie, ob eine Klage wirklich eingegangen ist!

Das Arbeitsgericht bestimmt einen Termin für eine Güteverhandlung. Dieser Termin ist in der Regel spätestens 1 Monat nach Klageeinreichung. Sinn dieses Termins ist es, eine gütliche Einigung der Parteien herbeizuführen.

Wenn sich die Parteien allerdings nicht einigen wollen, wird ein Termin zur Verhandlung vor der Kammer anberaumt. Die Kammer besteht aus 1 hauptamtlichem Richter und 2 ehrenamtlichen Richtern.

Wenn das Gericht dann entscheidet, dass der Arbeitgeber zu Unrecht eine Kündigung ausgesprochen hat,

  1. beschäftigen er den Arbeitnehmer wieder und
  2. zahlt den gesamten Lohn nach für den Zeitraum zwischen der vermeintlichen Beendigung des Arbeitsverhältnisses und der Entscheidung des Arbeitsgerichts!

Das bedeutet der allgemeine Kündigungsschutz für den Arbeitgeber

Möchte der Arbeitgeber ein Arbeitsverhältnis kündigen, ist das grundsätzlich jederzeit möglich. Er hat allerdings bei einer ordentlichen Kündigung stets

  1. die Kündigungsfrist einzuhalten und
  2. die Kündigung schriftlich, also unterschrieben, dem Arbeitnehmer zukommen zu lassen.

Wirkliche Hürden für eine Kündigung werden dann aufgebaut, wenn der Arbeitgeber den allgemeinen Kündigungsschutz zu beachten hat. In diesem Fall benötigt er für jede Kündigung einen Kündigungsgrund. Dieser Kündigungsgrund muss auch vor den Arbeitsgerichten Bestand haben.

Greift ein Arbeitnehmer die Kündigung mit einer Kündigungsschutzklage an, prüft das Arbeitsgericht, ob die Kündigungsgründe wirklich ausreichend sind. Und dann wird es in aller Regel für den Arbeitgeber sehr schwierig.

Bildnachweis: WS-Design / stock.adobe.com

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