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So können Sie Ihren Content Plan erstellen

"Was soll ich nur schreiben?" Diese Frage stellt sich jedem, der vor der Herausforderung steht, kontinuierlich qualitativ hochwertige Inhalte für Webseiten, Blogs, Online-Foren und soziale Netzwerke zu recherchieren, zu erstellen und zu kommunizieren. Kontinuität und Qualität der Inhalte spielen dabei eine immer größere Rolle. Lesen Sie daher hier, wie Sie einen sogenannten Content Plan erstellen können.

So können Sie Ihren Content Plan erstellen

Um sich nicht immer wieder die genannte Eingangsfrage stellen zu müssen, sollten Sie einen Content Plan aufstellen, der möglichst einen längeren Zeitraum – mindestens sechs, besser noch zwölf Monate – umfasst.

Stellen Sie einen Content Plan auf:

Der Content Plan ist quasi die Roadmap zum Erstellen der benötigten Inhalte, die Ihnen zeigt:

  • welche Arten von Content Sie erstellen müssen,
  • welche Themen Sie abdecken müssen,
  • welche Kundenprofile Sie adressieren müssen und in
  • welchen Abständen Sie Inhalte veröffentlichen müssen, um Ihre Online-Marketing- und Vertriebsstrategie bestmöglich zu unterstützen.

Gehen Sie dazu in den folgenden Schritten vor:

  • Erstellen Sie eine Tabelle oder nutzen Sie eine Kalendersoftware, um Ihren Content Plan aufzuzeichnen. Sie sollten mindestens sechs Monate möglichst sogar ein Jahr im Voraus planen.
  • Beginnen Sie hinten bei Ihren Marketing-Zielen: also wie viel Traffic, wie viele Leads und wie viele Kunden Sie jeden Monat erreichen möchten.
  • Geben Sie konkrete Termine in Ihren Content Plan ein: also in welchen Abständen (täglich, wöchentlich) Sie Ihren Blog und Ihre Social Network-Profile aktualisieren, zu welchen Gelegenheiten Sie Videos oder Podcasts erstellen oder ein E-Book herausgeben, wann Sie Webinare durchführen, etc.
  • Legen Sie die SEO-Keywords für jeden Inhalt, die jeweilige Phase des Kaufprozesses, den "Call-to-Action" oder die Ziele fest, die dieser Inhalt adressieren muss.
  • Content Plan Vorlage zum kostenlosen Download

Markieren Sie dann wichtige Termine für externe Ereignisse, die eine gute Grundlage für zusätzlichen Content bilden können. Im Einzel- oder Onlinehandel können dies saisonalen Termine wie Weihnachten, Ostern oder Muttertag sein. Im B2B-Umfeld spielen dagegen wichtige Messen und Kongresse, auf denen Ihr Unternehmen vertreten ist, eine hervorragende Basis für attraktiven Content.

Und wenn Sie Produkte anbieten, bei denen es immer mal wieder ein neues Produkt oder eine neue Version eines Produkts gibt, dann ist dies natürlich ebenfalls eine willkommene Gelegenheit für eine groß angelegte Content-Offensive. Für diese Ereignisse planen Sie also dann gleich die entsprechenden Pressemeldungen, Blog-Aktualisierungen oder Videos sowie sonstige Content-Formate ein.

Mut zur Lücke und Plan B

Sollte Ihr Content Plan in seiner ersten Version noch Lücken aufweisen, so ist dies zuerst einmal kein Problem. Es werden sich im weiteren Verlauf sicher noch Ereignisse und Themen ergeben, mit denen Sie diese Lücken "stopfen" können. Wichtiger ist, dass Sie sich für Inhalte, bei denen Dritte involviert sind, bereits bei der Planung einen "Plan B" einfallen lassen.

Beispiel: Anwenderbericht. Wenn Sie gemeinsam mit einem Ihrer Kunden das Erstellen eines Anwenderberichts planen, sollten Sie auf jeden Fall auch den "worst case" einplanen: nämlich dass der Anwenderbericht aus welchen Gründen auch immer nicht freigegeben wird und Ihnen damit ein "Loch" in Ihren Content Plan reißt. Sehen Sie für solche Fälle auf jeden Fall eine Alternative vor, und zwar möglichst eine Alternative, bei denen Ihnen nichts "dazwischen kommen" kann: z. B. das Kommentieren einer Marktstudie, das Sie selbst vornehmen können.

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