Businesstipps Marketing

So können Sie Google Authorship einrichten und nutzen

Lesezeit: 2 Minuten Den meisten sind die kleinen Bildchen von Autoren in der Google Suche sicher schon einmal aufgefallen. Diese wirken nicht nur attraktiv zum Draufklicken, sondern haben auch eine Bedeutung aus technischer Sicht. Erscheint ein Bild in den Suchergebnissen, bedeutet dies, dass der Autor am Google Authorship teilnimmt. Welche Vorteile dies hat und wie die Einrichtung funktioniert, erklärt dieser Beitrag.

2 min Lesezeit

So können Sie Google Authorship einrichten und nutzen

Lesezeit: 2 Minuten

Vorteile des Google Authorship

Derzeit gibt es noch nicht viele Blogger oder Webmaster, die den Google Authorship aktiv nutzen. Dabei hat dies für jeden, der selbst Inhalte im Internet veröffentlicht, riesige Vorteile. Vor allem Blogger können damit ihre Sichtbarkeit und das Ranking in den Suchergebnissen deutlich verbessern. Weitere Vorteile werden in den folgenden Absätzen zusammengefasst.

Höhere Click-Through-Rate

Das Bild des Autors sorgt für Aufmerksamkeit beim Suchenden. Wenn von zehn angezeigten Ergebnissen nur eines mit einem Bild versehen ist, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auf diesen Link geklickt wird, auch wenn er sich nicht unter den Top-Ergebnissen befindet.

Außerdem stellt der Avatar einen persönlichen Bezug zum Leser her und kann langfristig für einen hohen Wiedererkennungswert sorgen. Was als persönliches Branding bezeichnet wird, lässt den Nutzer gute (oder auch schlechte) Erfahrungen mit einem Autorenbild verbinden und beeinflusst damit das Verhalten.

Personalisierte Suchmaschinenoptimierung

Die Zuordnung von Autoren zu Inhalten wird aus der SEO-Sicht immer bedeutender. Auch wenn es bisher noch keinen "AutorRank" gibt, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis dieser offiziell von Google eingeführt wird. Schon jetzt kann vermutet werden, dass die personenbezogenen Faktoren eine immer größere Rolle für das Ranking spielen und damit seitenbezogenes SEO weniger wichtig wird.

Geistigem Diebstahl vorbeugen

Ob Offline oder Online – Autoren, beide müssen oft gegen geistigen Diebstahl kämpfen. Besonders im Zeitalter des Internets wird das Kopieren von Artikeln oder ganzer Seiten immer einfacher. Beim Google Authorship wird jedoch nur der zuerst veröffentlichte Artikel mit dem Autor verknüpft, wodurch eine eindeutige Zuordnung von Original und Plagiat sichtbar ist.

Google Authorship in 4 Schritten einrichten

Die Einrichtung des Authorship ist im Grunde nicht schwer. Für die gängigen Blogsysteme gibt es mittlerweile eine Reihe von Plugins, wie den "AuthorSure" für WordPress. Aber auch die Variante, die offiziell von Google vorgeschlagen wird, lässt sich in wenigen Minuten implementieren, indem die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung zu befolgen ist.

  • 1. Google+ Profil erstellen – wenn noch kein Profil im sozialen Netzwerk besteht, müssen dort lediglich einige Grundangaben gemacht und ein angemessenes Profilbild hochgeladen werden.
  • 2. Website(s) im Profil ergänzen – in dem Google+ Profil müssen unter dem Menüpunkt "Macht mit bei" (im Tab "Über mich") die Website(s) hinzugefügt werden, auf denen eigene Inhalte veröffentlicht werden. Dabei kann es sich um eine eigene Website, aber auch um Gastartikel oder Portale (z. B. Wikipedia) handeln.
  • 3. Google+ ID in die Website einbauen – der folgende Link <a href="https://plus.google.com/Persönliche_ID_hier_eintragen?rel=author">Google+ Profil des Autors</a> wird nun zur Website hinzugefügt (Kursiv geschriebene ID austauschen). Die Google ID kann aus der URL des Profils entnommen werden. Dann den Link als Metadata in den Header einfügen oder bei WordPress einfach die Google ID im Benutzerprofil eintragen.
  • 4. Authorship Markup testen – die erfolgreiche Einrichtung des Authorship sollte letztendlich noch im Test Tool von Google überprüft werden.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: