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So glänzen Sie im Small Talk: 5 bekannte Redewendungen mit „H“

Mit Redewendungen brechen Sie ganz schnell das Eis im Small Talk. Denn sie sind oft das berühmte Salz in der Suppe. Erfahren Sie hier alles über 5 bekannte deutsche Redewendungen mit "H". Durch dieses Hintergrundwissen profitieren Sie beispielsweise charmant im alltäglichen Small Talk, in Ihrer beruflichen Gesprächsführung oder aber auch beim Schreiben von Reden!

So glänzen Sie im Small Talk: 5 bekannte Redewendungen mit "H"

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So glänzen Sie im Small Talk: 5 bekannte Redewendungen mit „H“

Redewendungen sind im wahrsten Wortsinne in aller Munde: Mithilfe dieser sprachlichen Fertigbauteile wird oft sanft kritisiert, etwas überspitzt oder aber einfach in ein neues Licht gesetzt. Die meisten Menschen kennen die üblichen Redewendungen. Der Großteil weiß aber nicht, woher sie kommen und was sie bedeuten. Hier erfahren Sie den Hintergrund zu den geläufigsten und häufig genutzten deutschen Redewendungen mit einem G.

„Haare auf den Zähnen haben“ – Für die eher schroffe Dame

„Ich habe heute die Gabi kennengelernt. Man, die hat echt Haare auf den Zähnen!“ Klar: Die Gabi ist eine schroffe Dame, die verbal kräftig austeilt. Die Redewendung geht davon aus, dass Haare ein Zeichen großer Männlichkeit sind. Übertragen heißt es: Gabi teilt im Gespräch so derb aus wie ein Mann.

„Ich glaub, es hackt!“ – Wenn alles auf einen einschlägt

„500 Euro für einen gebrauchten Computer? Ich glaube, es hackt!“. Da ist jemand aber mächtig entrüstet. Die Redewendung geht zurück auf die alte Bedeutung „schlagen“, wofür „hacken2 auch stand. „Alles schlägt auf mich ein, alles bedrängt mich!“

„Mich sticht der Hafer“ – Aus der Sprache der Bauern

„Jetzt geht der heute schon zum zweiten Mal joggen. Ich glaube, den sticht der Hafer!“ Diese Redewendung geht zurück auf die Sprache der Bauern. Wenn Pferde mit zu viel Hafer gefüttert wurden und keine Bewegung bekamen, wurden Sie unbändig. Diese Verhaltensweise wurde schon bei Grimmelshausen auf den Menschen übertragen.

„Die Sache hat einen Haken“ – schon seit dem Mittelhochdeutschen bekannt!

„Ne, ne, das glaube ich nicht, das wäre ja viel zu einfach. Die Sache hat bestimmt einen Haken!“ Eine ganz alte Redewendung. Sie bezieht sich auf das Angeln und den im scheinbar bekömmlichen Köder steckenden Haken.

„Das hängt mir zum Hals raus!“ – Derber Ausdruck für zu viel des Guten!

„Nicht schon wieder ein Meeting mit dem Marketing. Das hängt mir allmählich zum Hals raus!“ Das bedeutet schlicht und einfach, dass man einer Sache überdrüssig ist. Geht zurück auf das Überfressen bei den Festen in alten Zeiten. Man schob sich so viel von einer Sache in den Bauch, dass man sich übergeben musste. Dann hing die Speise – bildlich – aus dem Hals raus.

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Bildnachweis: pressmaster / stock.adobe.com

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