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So glänzen Sie beim nächsten Smalltalk über Fußball: Die Abseitsregel

Lesezeit: 2 Minuten Nur wenige verstehen sie und können sie anderen erklären: die Abseitsregel beim Fußball. Seit Generationen scheint diese Regel für viele ein Buch mit sieben Siegeln zu sein. In diesem Artikel erklären wir Ihnen die Abseitsregelung, damit Sie beim nächsten Smalltalk über Fußball glänzen können.

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So glänzen Sie beim nächsten Smalltalk über Fußball: Die Abseitsregel

So glänzen Sie beim nächsten Smalltalk über Fußball: Die Abseitsregel

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Wann kann es zum Abseits kommen?

Grundsätzlich ist zu sagen, dass der Fußballspieler, der sich im Abseits befindet, erst einen Regelbruch begeht, wenn er den Ball spielt oder das Spielgeschehen mit der Aktion zu seinem Vorteil beeinflusst. Der Schiedsrichter bekommt hier von den Linienrichtern am Rande des Spielfelds Unterstützung, da nicht aus jeder Position auf dem Spielfeld klar ersichtlich sein kann, ob es sich um Abseits handelt oder nicht.

Im Falle von Abseits hebt der Linienrichter die Fahne und der Schiedsrichter pfeift die Aktion ab. Der Regelbruch wird vom Schiedsrichter mit einem Freistoß für die gegnerische Mannschaft geahndet und ein eventuell erzieltes Tor wird für ungültig erklärt.

Definition der FIFA

Damit eine Abseitsstellung möglich ist, muss der angreifende Spieler sich in der Hälfte des Gegners befinden. Hierbei gilt, dass sich jeder Feldspieler im Abseits befinden kann; also auch der Torwart, wenn er sich in der anderen Spielfeldhälfte des Gegners befindet.

Ein Feldspieler ist im Abseits, wenn er sich in dem Moment, wo der Ball zu ihm gespielt wird, näher an der Torlinie befindet als der Ball und der letzte Feldspieler. Wichtig ist, dass bei der Abseitsregel die Stellung der Spieler im Moment der Ballabgabe entscheidend ist und nicht im Moment der Ballannahme.

In diesen Fällen gilt die Regel nicht

Die Abseitsregel kommt nicht zum Tragen, wenn ein Eckstoß, Einwurf oder Abstoß ausgeführt wird oder wenn der Ball zuletzt von einem gegnerischen Spieler gespielt wurde. Außerdem handelt es sich nicht um eine Abseitsstellung, wenn ein Spieler das Spielfeld über den Rand verlässt, um sich beispielsweise behandeln zu lassen und dieser in dem Moment nicht mehr am Spiel teilnimmt.

Verlässt dieser das Spielfeld jedoch, um einen Vorteil daraus zu bekommen und er direkt danach wieder ins Spiel eingreift, wird der Spieler verwarnt und es gibt einen indirekten Freistoß für den Gegner. Wenn ein Spieler verletzt am Boden liegt, kann es sich um Abseits handeln, wenn der Torhüter in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt oder er dadurch abgelenkt wird.

Was ist passives Abseits?

Ein passives Abseits tritt dann auf, wenn sich ein angreifender Spieler im Abseits befindet, er jedoch nicht am Spielgeschehen teilnimmt. Solange der Spieler nicht ins Geschehen eingreift, wird der Schiedsrichter die Situation auch nicht abpfeifen. Ein passives Abseits ist so lange nicht ahndungswürdig, bis der Spieler seine Stellung zu einem aktiven Abseits verändert, er beispielsweise einen Ball zugepasst bekommt.

Bildnachweis: mikele / stock.adobe.com

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