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So gehen Sie mit schwierigen Mitarbeitern und Kollegen in Meetings um

Lesezeit: 2 Minuten Wir verbringen mehr Zeit im Büro als zu Hause. Und wir können uns oft nicht aussuchen, mit wem wir zusammenarbeiten müssen. Wer kennt sie nicht, die verschiedenen Menschentypen, die sich tagtäglich in einem Unternehmen tummeln. In Meetings kann man ihnen meist nicht aus dem Weg gehen. In diesem Artikel finden Sie ein paar Tipps zum Umgang mit schwierigen Mitarbeitern und Kollegen in Meetings.

2 min Lesezeit
So gehen Sie mit schwierigen Mitarbeitern und Kollegen in Meetings um

So gehen Sie mit schwierigen Mitarbeitern und Kollegen in Meetings um

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Im Meeting ist immer einer dagegen

Haben sie auch so einen Kollegen? Egal, worum es geht – er ist immer dagegen. Es scheint ihm Spaß zu machen, alle Meeting-Teilnehmer durch konträre Thesen zu irritieren. Versuchen Sie mal, den Störenfried von der positiven Seite zu sehen.

Er weist oft auf Unstimmigkeiten hin, bringt alle dazu, die Sache mal von der anderen Seite zu sehen und hilft dabei, nicht einfach etwas zu entscheiden, weil alle der gleichen Meinung sind. Sie sollten aber darauf achten, dass der Kollege die Stimmung nicht komplett umkippt und das Meeting unnötig in die Länge zieht.

Noch besser ist es, wenn Sie den Nörgler von Anfang an integrieren und einplanen. Sprechen Sie schon im Vorfeld die Agendapunkte mit ihm durch und zeigen Sie, dass Sie an seiner Meinung interessiert sind. Im Meeting selber hinterfragen Sie die vorgebrachten Einwände, fragen Sie nach Hintergründen oder Zusatzinfos, die ihm vorliegen. Fragen Sie ihn, was die Folgen seiner empfohlenen Vorgehensweise wären.

Einer kommt immer zu spät zum Meeting

Dieser Typ von Mitarbeiter kommt immer zu spät zu Meetings. Aber bereits vorher nervt er alle Teilnehmer, indem er zu spät dem Termin zustimmt, seine Unterlagen zu spät in den Verteiler gibt und er hält sich für wichtig genug, sich das auch erlauben zu können.

Diesen Kollegen müssen Sie mit viel Fingerspitzengefühl an mehr Pünktlichkeit gewöhnen oder, wenn er nicht zwingend als Teilnehmer benötigt wird, zum nächsten Termin nicht einladen. Bei besonders wichtigen Meetings laden Sie ihn einfach eine viertel Stunde früher ein.

Jedes Meeting hat einen Schweiger

Ein Teilnehmer, der nichts sagt ist für viele eine angenehme Möglichkeit, sich selber mehr in den Vordergrund zu spielen. Der Meetingleiter hat darauf zu achten, dass auch die Schweiger zu Wort kommen und auch die, die sich nicht festlegen wollen, sich für eine Seite entscheiden. Das ist nicht einfach, aber möglich.

Bitten Sie beispielsweise alle Teilnehmer, reihum ihre Meinung zu sagen. Starten Sie bei dem schweigenden Kollegen, dann kann er sich nicht der Meinung seines Nebenmanns anpassen. Es braucht ein bisschen Fingerspitzengefühl im Umgang mit dem Schweiger, aber auch im Umgang mit den extrovertierten Meetingteilnehmern, die die ruhigen, introvertierten Teilnehmer nicht zu Wort kommen lassen.

Der Alphatier im Meeting, der jedem über den Mund fährt

Er weiß zwar nicht grundsätzlich alles besser, aber er ist der Meinung, für die Stimmung und die Ordnung im dem Meeting zuständig zu sein. Diese Person weist jeden im Meeting deutlich zurecht, sobald er etwas in seinen Augen belangloses sagt.

Er legt dabei für jeden Teilnehmer eine unangenehme Schärfe in die Zurechtweisung, was die ganze Stimmung kippen kann. Diese Person ist sehr schwer zu führen und sind meist der Meinung, dass sie es sich aufgrund ihrer Position oder ihrer guten Beziehungen „nach oben“ leisten können.

Lassen Sie dieses Alphatier einen Beitrag für das Meeting ausarbeiten und vortragen. Bitten Sie ihn, ein Problem aus verschiedenen Sichtweisen darzulegen, nicht nur aus seiner eigenen. Eine weitere Möglichkeit ist auch, im Meeting Ideen in Kleingruppen ausarbeiten zu lassen. So können auch andere Ihre Ideen präsentieren.

Der, der im Meeting immer sein Handy dabei hat

Diese Person hat im Meeting immer ein Auge auf seinem Smartphone oder seinem Laptop. Er beantwortet Mails oder hält sich in Sozialen Netzwerken auf dem Laufenden. Natürlich ist er mit seinen Gedanken nicht beim Meeting und kann auch nicht aktiv an Entscheidungen teilnehmen.

Auch wenn er denkt, dass er alles mitbekommt, ist das nicht so. Außerdem verunsichert er alle anderen Meeting-Teilnehmer mit seinem Verhalten. Weisen Sie alle Teilnehmer am Anfang des Meetings darauf hin, dass das Nutzen von Smartphones oder Laptops verboten ist.

Bildnachweis: gpointstudio / stock.adobe.com

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