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So führen Sie in unsicheren Zeiten

Lesezeit: 2 Minuten Immer häufiger müssen Sie als Führungskraft Mitarbeitern Halt in unsicheren Zeiten geben. Vielleicht wissen Sie selbst nicht, wie es weitergeht und Ihre Mitarbeiter erwarten mehr von Ihnen, als Sie geben können. Mit diesen Tipps erleichtern Sie sich die Führungsarbeit in unsicheren Phasen.

2 min Lesezeit

So führen Sie in unsicheren Zeiten

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Vorbei sind in vielen Unternehmen die Zeiten, in denen einfach in Ruhe an den vereinbarten Zielen gearbeitet werden konnte. Es steht immer irgendeine Umorganisation an oder vielleicht droht sogar Personalabbau. Oft sind die Vorhaben nicht wirklich klar, sondern sind nur schemenhaft am Horizont erkennbar.

Dies reicht jedoch, um bei Mitarbeitern Unsicherheit hervorzurufen und gerade in diesen Zeiten ist die Führungskraft gefragt, Orientierung zu geben und vor allem, den Verantwortungsbereich handlungsfähig zu halten.

Dabei ist die Führungskraft oft selbst nicht besser dran als die Mitarbeiter, die nach Orientierung rufen. Auch Führungskräfte haben vielfach keine weiteren Informationen, die sie weitergeben könnten und natürlich sind sie zuweilen auch selbst verunsichert ob der bevorstehenden und noch nicht im Detail bekannten Veränderungen.

Führen in unsicheren Zeiten: So überzeugen Sie

Als Führungskraft zeichnen Sie sich jedoch dadurch aus, dass Sie es schaffen, in dieser unsicheren Umgebung Mitarbeitern Angst zu nehmen und den Fokus wieder auf das Wesentliche zu legen, ohne jedoch "frohe Botschaften" zu verbreiten, die sich im Nachhinein als unwahr herausstellen.

Teilen Sie Ihr Wissen

Wo Informationen fehlen, sprießen Gerüchte. Sorgen Sie also dafür, dass alle Informationen, die Sie haben und die keiner Vertraulichkeit unterliegen, auch wirklich beim Mitarbeiter bekannt sind. Gehen Sie nicht davon aus, dass sich schon alles herumspricht. Nutzen Sie die Gelegenheit, persönlich zu kommunizieren und verlassen Sie sich nicht auf "Stille Post", bei der die eigentliche Information durch die Weitergabe über mehrere Stufen verfremdet oder verkürzt wird.

Sagen Sie auch, was Sie nicht wissen

Wenn Sie zu einem Themenfeld keine Informationen haben, sagen Sie dies offen Ihren Mitarbeitern. Oft wird unterstellt, dass Sie aufgrund Ihrer Position viel zu einer bevorstehenden Veränderung wissen müssen und Ihr Informationsvorsprung wird überschätzt. Stellen Sie klar, dass auch Sie auf die Zulieferung von Informationen angewiesen sind.

Fassen Sie sich kurz

Informieren Sie ausführlich, aber bringen Sie es auf den Punkt. Das Wesentliche ist meist in wenigen Minuten gesagt. Zusätzliche Zeit verwässert das Gesagte oft und bringt immer neue Formulierungen der eigentlichen Information hervor, was wiederum der Anfang von Gerüchten sein kann.

Fordern Sie Feedback und Beteiligung ein

Wenn es um Themen geht, die Mitarbeiter persönlich betreffen, lassen Sie sie zu Wort kommen. Lassen Sie sie Bedenken äußern, aber fordern Sie auch konstruktive Beiträge ein. Vielleicht hat ein Mitarbeiter eine entscheidende Idee in Bezug auf die Situation.

Steter Tropfen höhlt den Stein

Glauben Sie nicht, mit einer Ansprache oder einer Mail wäre es getan. Kommunizieren Sie regelmäßig und achten Sie darauf, dass kein Vakuum entsteht, das sich dann automatisch mit Pseudoinformationen füllt.

Sind Sie als Führungskraft selbst auch Betroffener von unsicheren Situationen, sollten Sie diese Maßstäbe auch an Ihren eigenen Chef anlegen. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran.

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