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So formulieren Sie Absagen auf Bewerbungen

Lesezeit: 1 Minute Einem Bewerber oder einer Bewerberin eine Absage schicken zu müssen, ist keine einfache Aufgabe. Hierbei ist Fingerspitzengefühl gefragt. Einige Tipps für gelungene Absagen finden Sie in diesem Artikel.

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So formulieren Sie Absagen auf Bewerbungen

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Absagen auf Bewerbungen: Achten Sie auf das AGG

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verbietet es, Menschen wegen ihrer ethnischen Herkunft, ihres Alters, ihres Geschlechts, einer Behinderung, ihrer Religion oder sexuellen Identität zu diskriminieren. Auch bei Absagen auf Bewerbungen sollten Sie darauf achten, denn ein Bewerber, der sich diskriminiert fühlt, kann Ihr Unternehmen im schlimmsten Fall verklagen, was nicht nur die Unternehmenskasse schmälert, sondern auch den Ruf Ihres Unternehmens beschmutzt. Potenzielle weitere qualifizierte Bewerber könnten so abgeschreckt werden, sich bei Ihnen zu bewerben.

Repräsentieren Sie Ihr Unternehmen professionell

Denken Sie bei Ihren Absagen auf Bewerbungen immer daran, dass Sie Ihr Unternehmen präsentieren. Ein Kandidat, den Sie ablehnen, soll nicht denken, dass Sie als Arbeitgeber sowieso vollkommen unbrauchbar gewesen wären. Überlegen Sie einmal, wie viel Arbeit in einer Bewerbung steckt; behandeln Sie Ihre Absage ebenso und nehmen Sie sich entsprechend Zeit für eine gute Formulierung.

Ein nettes, persönliches Anschreiben ist wesentlich besser als ein Standard-Schreiben im 08/15-Stil. Versetzen Sie sich einmal in die Lage des Bewerbers und lesen Sie Ihr Absageschreiben mit seinen Augen. Vielleicht fallen Ihnen Formulierungen auf, die Sie als Bewerber unschön finden würden. Dann sollten Sie diese unbedingt anpassen und umformulieren.

Formulieren Sie richtig

Vermeiden Sie bei Ihren Absagen auf Bewerbungen solche Wörter und Formulierungen, durch die sich ein Bewerber diskriminiert fühlen könnte, beispielsweise „junges Team“. Verweisen Sie besser auf fehlende Kenntnisse, Erfahrungen oder Fähigkeiten der Person, die Sie in Ihrer Stellenanzeige gefordert hatten, oder weisen Sie darauf hin, dass ein anderer Kandidat „die Anforderungen noch besser erfüllt hat“.

Andernfalls riskieren Sie – im schlimmsten Fall – sogar eine Klage, weil Sie gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstoßen haben (siehe erster Abschnitt oben).

Bildnachweis: hotographee.eu / stock.adobe.com

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