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So erkennen Sie Ihren eigenen Sprachstil

Lesezeit: 2 Minuten Die meisten Menschen reflektieren die gesprochene Sprache selten bis gar nicht. Beim Schreiben ist es üblich sich Zeit zu nehmen, nachzudenken und an den Formulierungen zu arbeiten – im direkten Gespräch plappern viele Menschen einfach drauf los. Ändern Sie das! In vier Schritten zu mehr Klarheit. Entwickeln Sie einen eigenen Sprachstil.

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So erkennen Sie Ihren eigenen Sprachstil

Lesezeit: 2 Minuten
Erkennen Sie Ihren Sprachstil
Eine eigener Sprachstil ist wichtig! Denn, wie Sie sich (gerade im mündlichen) ausdrücken, prägt das Bild, das sich andere Menschen von Ihnen machen: Aus Ihren Worten schließen die Zuhörer auf Ihren geistigen Horizont, auf Ihren Erfahrungsschatz und auf Ihren Charakter. Die Worte, die Sie benutzen, sind nicht neutral, sondern sagen etwas über Sie und Ihre Persönlichkeit aus.
Welcher Sprachtyp sind Sie? Machen Sie den Test!
A Sie haben eine Vorliebe für Details? Holen gern weit aus? Lieben kunstvoll konstruierte Satzgefüge? Und verlieren dabei manchmal den roten Faden?
B Sie sind der eher schweigsame Typ? Man muss Ihnen jedes Wort einzeln aus der Nase ziehen? Ihre Sätze sind eher kurz, und Fragen beantworten Sie gern mit einem knappen Ja oder Nein?
C Sie benutzen häufig den Konjunktiv und das Wörtchen „man“? Sie sagen oft „eigentlich“, „vielleicht“ und „oder so“? Ihre Sätze beenden Sie gern mit dem Frageanhängsel „oder?“ bzw. „oder nicht?“ Sie sprechen eher leise?
D Sie sagen ohne Umschweife, was Sie denken oder wollen? Sie sind häufig kurz angebunden? Oder Sie benutzen gern die Befehlsform und sparen sich Höflichkeitsfloskeln? Sie sprechen eher laut?
E Sie benutzen häufig Fachbegriffe und Fremdwörter? Man hört Ihren Beruf oder akademische Bildung heraus? Und das nicht nur im Geschäftlichen, sondern auch im Privaten?
Bedeutung …
für A: Im privaten Bereich können Sie ein guter und willkommener Unterhalter sein. Wichtig ist allerdings, dass Sie Ihre Gedanken vorher sortieren und den roten Faden nicht verlieren. Gerade im beruflichen sollten Sie sich bewusst kurz halten!
für B: Sie sagen längst nicht alles, was Sie denken. Überwinden Sie Ihre Redescheu und nutzen Sie öfter die Chance, sich und Ihre Meinung zu präsentieren.
für C: Sie sind ein rücksichtsvoller Mensch, und das sollen Sie auch bleiben. In Ihrem Interesse wäre es aber besser, wenn Sie etwas mehr Sicherheit ausstrahlen, denn sonst kommen Sie zu kurz. Verzichten Sie auf den Konjunktiv!
für D: Ihre bestimmende Art vermittelt Kompetenz und Sicherheit. Sie kennen sich aus. Das kann bei Ihrem Gesprächspartner Vertrauen erzeugen. Allerdings wirken Sie dadurch oft auch rüde, arrogant und autoritär. Das provoziert Widerstand und macht unbeliebt. Versuchen Sie es mit ein bisschen mehr Diplomatie!
für E: Sie strahlen Kompetenz und Bildung aus, aber nicht jeder versteht Sie. Verwenden Sie Fachbegriffe, Fremdwörter und Abkürzungen nur dort, wo Ihr Gegenüber die gleiche Sprache spricht – also von Anwalt zu Anwalt oder von Techniker zu Techniker. In allen anderen Fällen sollten Sie auf diese Begriffe entweder verzichten oder sie im gleichen Atemzug erklären.

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