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Smalltalk über unser täglich Brot

Lesezeit: 2 Minuten In seinem Leben verzehrt der Mensch im Schnitt 5.000 Brote. Die bestreicht er mit 1.500 Kilogramm Butter oder 750 Kilogramm Margarine. Darauf wird noch eine Tonne Käse und etwa das Doppelte an Wurst gepackt. Den Smalltalk wollen wir aber auf unser wichtigstes Nahrungsmittel beschränken: das Brot

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Smalltalk über unser täglich Brot

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Smalltalk-Einstieg mit einem Nobelpreisträger
"Der Geruch von Brot ist der Duft aller Düfte. Es ist der Urduft unseres irdischen Lebens, der Duft der Harmonie, des Friedens und der Heimat." Diese hymnische Zeilen stammen von Jaroslav Seifert. Der Prager Dichter gewann 1984 den Literatur-Nobelpreis. Hierzulande blieb er ein Unbekannter. Oder hat Ihr Smalltalk-Gesprächspartner den Namen schon einmal gehört?

Es bedarf einer gesicherten bürgerlichen Existenz mit viel Zeit und
Muße, um den Geruch des Brotes so wahrnehmen und beschreiben zu können.
Ein proletarischerer Zeitgenosse hätte längst hineingebissen. Ein
proletarischerer Landsmann hätte ein anderes Grundnahrungsmittel
beschrieben. Bier, heißt es in einem tschechischen Sprichwort, ist der
Tschechen Brot.

Smalltalk-Anlass: Der Tag des Butterbrots
Bier und Brot: Auch die Deutschen lieben beides. Jaroslav Seiferts Zeilen wären eine attraktive Werbung für unsere Bäcker. Die Verbände der deutschen Agrarwirtschaft haben den letzten Freitag im September zum Tag des Deutschen Butterbrots gemacht. Zahlreiche Aktionen gehören dazu, etwa die Gratisausgabe von geschmierten Broten.

Natürlich darf auch der Hinweis nicht fehlen, dass kein deutscher Schüler morgens ohne Butterbrot aus dem Haus gehen sollte. Sieht Ihr Gegenüber im Smalltalk das ähnlich? Oder setzt er – oder sie – bei der Mittagsmahlzeit auf die Leichtigkeit von Rohkost und Salaten?

Geschichte im Smalltalk: Woher stammt das Butterbrot?
Das Butterbrot als Zwischenmahlzeit ist übrigens eine deutsche Erfindung aus dem Mittelalter. Im 14. Jahrhundert gelang es, die Butter durch Salzen zu konservieren. So hatte man einen jederzeit verfügbaren Brotaufstrich zur Hand. Bereits Martin Luther schätzte die sättigenden Butterstullen als bequeme Kindernahrung. Betrachtet man den Body-Mass-Index des Reformators, hat er sie sich sicher auch gerne selbst einverleibt.

Ein letzter Smalltalk-Blick über die Grenzen
Werfen Sie im Smalltalk einen weiteren Blick über die Grenzen. Nach Frankreich oder Italien beispielsweise. In diesen Ländern mit traditioneller Esskultur wird im Restaurant zu jeder Mahlzeit ein Korb mit frischem Brot auf den Tisch gestellt. Sie müssen es nicht extra bestellen.

In Deutschland ist es häufig anders. Dabei gehört Brot, da sind sich Bäcker, Gastronomiekritiker und Etikettespezialisten einig, zu einem Essen einfach dazu! Oder wie denkt Ihr Smalltalk-Gesprächspartner darüber?

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