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Smalltalk über Sankt Martin

Lesezeit: 2 Minuten Wer war Sankt Martin? Stellen Sie diese Frage doch mal in Ihrem nächsten Smalltalk! Ursprünglich war er kein Samariter. Im Gegenteil: Martin von Tours verdiente sein Geld mit dem Töten von Menschen. Bis ein denkwürdiges Erlebnis sein Leben völlig veränderte. Aus dem römischen Söldner wurde ein Soldat Christi.

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Smalltalk über Sankt Martin

Smalltalk über Sankt Martin

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Kennt Ihr Smalltalk-Gegenüber die Geschichte mit dem Bettler?

Wenn sich ein hilfsbereiter Mensch beim Militär verdingt, hat er etwas falsch gemacht. Zur Ehrenrettung des Martin von Tours muss allerdings gesagt werden: Es gab im vierten Jahrhundert noch keinen Zivildienst. Außerdem spielte wohl die Familientradition eine Rolle bei der Berufswahl: Bereits der Vater war Offizier in der römischen Armee. So folgte ihm der Sohn dorthin.

Bald aber erkannte Martin, dass das Kriegshandwerk nicht seinen Neigungen entsprach. Das Schlüsselerlebnis war die Begegnung mit einem Bettler. Sicher hat Ihr Smalltalk-Gesprächspartner davon schon einmal gehört. Vielleicht in einem bekannten Lied?

Was weiß Ihr Smalltalk-Gegenüber über die weitere Karriere Martins?

Der Bettler jedenfalls hatte sich an einem kalten Wintertag wohl schon einiges abgefroren. Blitzschnell kombinierte Martin, dass sein wärmender Armeemantel nicht nur für eine Personen reichen würde. Flugs teilte er das gute Stück in zwei Hälften. Mit seinem radikalen Schnitt hatte der Uniformträger vermutlich nicht nur gegen die Kleiderordnung verstoßen. Nach einigem Ärger und einem Traum, in dem ihm der Bettler als Jesus erschienen war, sagte Martin der Armee adieu: Künftig wolle er als Soldat Christi dienen.

Auch die zweite Karriere lief gut an. Die wird Ihr Smalltalk-Gesprächspartner vermutlich nicht kennen. Martins weiterhin praktizierte Hilfsbereitschaft ließ ihn als Nothelfer und Wundertäter bekannt werden. Schließlich wurde er zum Bischof seiner Heimatstadt befördert. Drei Jahrzehnte wirkte er noch in diesem Amt. Am 8. November 397 starb Martin, fast 80-jährig, in Tours. Drei Tage später wurde er beerdigt. Die Beisetzung, hieß es im örtlichen Tageblatt, fand unter großer Anteilnahme der Bevölkerung statt.

Smalltalk über den Martinstag

Der gute Ruf des wohltätigen Herrn hat sich bis heute gehalten. Martin zählt immer noch zu den wichtigsten Heiligen der katholischen Kirche. Jedes Jahr am und um den 11. November wird seiner in zahlreichen Umzügen gedacht. Und nach wie vor ist Martin ein beliebter Vorname in Deutschland.

Womit Sie beim nächsten Smalltalk-Thema wären…

Bildnachweis: Howgill / stock.adobe.com

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