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Smalltalk über Liebe und den Valentinstag

Lesezeit: 2 Minuten Jedes Jahr am 14. Februar freuen sich Geliebte und Geschäftsleute. In Deutschland wie in aller Welt werden am Valentinstag Blumen verschenkt. Oder Schmuckstücke. Oder auch Süßigkeiten. Den einen füllt es die Vasen, Herzen und Mägen. Den anderen die Kasse. Wie denkt Ihr Smalltalk-Gesprächspartner darüber?

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Smalltalk über Liebe und den Valentinstag

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Smalltalk-These 1: Der Valentinstag ist eine Erfindung der Geschäftsleute

Für die Kommerz-These spricht: Blumen- und Schmuckhändler machen am Valentinstag einen beträchtlichen Teil ihres Monatsumsatzes. Sonst läuft der Februar für Geschäftsleute eher mau: Weihnachten war erst vor kurzem. Bis Ostern ist es noch lang. Festliche Höhepunkte sind im ersten Quartal des Jahres rar gesät.

Vielleicht wird Ihr Gesprächspartner an dieser Stelle im Smalltalk widersprechen. Lassen Sie ihn gewähren. Vermutlich will er Sie nur kurz über die Bedeutung des Karnevals aufklären.

Smalltalk-These 2: Der Valentinstag ist ein Tag der Liebe

Setzen Sie nach diesem Einschub die Diskussion über den 14. Februar fort. Der Ursprung des Valentinstags ist religiöser Natur. Und hat etwas mit Liebe zu tun. Genauer gesagt: mit Nächstenliebe. Der Heilige Valentin war Bischof im mittelitalienischen Umbrien. In Rom herrschte damals Kaiser Claudius II. Der hatte die Ehe verboten: Verheiratete Männer waren seiner Ansicht nach schlechte Soldaten. Valentin schaffte Abhilfe: Der Bischof traute junge Paare heimlich. Am 14. Februar 269 ließ Claudius ihn dafür töten. Seitdem hat die katholische Kirche einen Märtyrer mehr.

Wie geht denn nun der Smalltalk-Disput aus? Tag der Liebe? Oder Tag des Kommerz‘? Bringen Sie eine moderne Variante ins Spiel!

Smalltalk-These 3: Der Valentinstag ist eine Erfindung der Post

Die Post hat sich schon immer darüber gefreut, dass zum Valentinstag mehr Grußkarten als gewöhnlich versendet werden. Das soll auch im Computerzeitalter so bleiben. Also hat sich der Gelbe Riese etwas ganz Schlaues einfallen lassen. Die Überlegung: Elektronische Grußkarten werden immer beliebter. Aus diesem Trend will das längst privatisierte Unternehmen Kapital schlagen.

Daher hat die Post auf ihrem Webportal eine Rubrik eingerichtet: „Versandideen zum Valentinstag“. Dort heißt es scheinheilig: „Wem das alles zu viel Kommerz ist, kann immer noch den guten, alten Kartengruß versenden. Ganz klassisch handgeschrieben per Post oder aber als elektronische Grußkarte. e-Card-Anbieter haben auch eine Rubrik für Liebespost bzw. zum Valentinstag.“ Blitzschnell wird Ihr Smalltalk-Gegenüber kombinieren: Da haben die e-Card-Anbieter offenbar von der Post gelernt!

Ihr Resümee für den Smalltalk

„Wofür man sich auch entscheidet“, heißt es am Ende des postbetriebenen Webauftritts, „der Valentinstag ist ein schöner Anlass, mal wieder den Briefkasten seiner Lieben zu füllen.“ Und die Kassen der Post, möchte ihr Gesprächspartner hinzufügen. Sie sehen, der Valentinstag ist nicht immer nur ein harmonisches Thema. Er bietet genügend Diskussionsstoff.

Man könnte sogar sagen: Der Valentinstag ist eine Erfindung für den Smalltalk. Falls Ihnen am Valentinstag der Sinn nicht nach Reden steht, möchte ich Ihnen noch ein Video bei Youtube empfehlen. Der Beitrag zeigt Ihnen, wie überflüssig e-Cards sein können. Und er erweitert den Begriff ‚Zeichensprache‘ um ungeahnte Dimensionen!

Bildnachweis: master1305 / stock.adobe.com

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