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Smalltalk über gute und schlechte Herbsttage

Lesezeit: 1 Minute Wie heißt die Jahreszeit, in der die Tage kürzer und die Bremswege länger werden? Beginnen Sie Ihren Herbst-Smalltalk mit dieser Frage an Ihr Gegenüber. Sie ist die beste Voraussetzung für ein munteres Gespräch. Es muss im Herbst ja nicht immer düster und melancholisch zugehen. Zumindest nicht im Smalltalk.

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Smalltalk über gute und schlechte Herbsttage

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Herbst-Smalltalk mit Rilke

Es sei denn, Ihr Gesprächspartner wünscht dies ausdrücklich. Dann können Sie ihm im Smalltalk mit Rainer Maria Rilke kommen: „Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.“

So beschrieb der Dichter den Herbst. Zu schwere Kost? In der heutigen Zeit, die so sehr auf Positives bedacht ist, würden sie wohl nicht mehr geschrieben werden. „Geht es nicht ein wenig fröhlicher, Herr Rilke?“, hätte spätestens sein Verleger eingewandt. Aber vermutlich wäre schon die Gattin während des Abfassens beim Blick über die Schulter stutzig geworden: „Musst du immer so depressives Zeugs von dir geben, Rainer Maria? Das reimt sich ja noch nicht einmal!“

Eine fröhliche Alternative für den Smalltalk

Doch was kann man der trüben, melancholischen Jahreszeit an Beschwingtem, Freudigem, Frohgemutem abgewinnen? Dieser Einwand könnte von Ihrem Smalltalk-Pendant kommen. Kontern Sie in einem solchen Fall mit folgender Definition: Ein perfekter Herbsttag ist einer, an dem der Rasen nicht mehr gemäht zu werden braucht und die Blätter noch nicht von den Bäumen fallen.

Einigen Sie sich im Smalltalk mit Ihrem Gegenüber!

Vielleicht möchte Ihr Gesprächspartner den Streit fortsetzen. Er könnte beispielsweise Georg Trakl zitieren. Der setzte auf ruhige Töne. Dennoch wusste der Salzburger Dichter dem Herbst durchaus positive Seiten abzugewinnen: „Es ist der Liebe milde Zeit. Im Kahn den blauen Fluss hinunter – wie schön sich Bild an Bildchen reiht. Das geht in Ruh und Schweigen unter.“

Bildnachweis: Boggy / stock.adobe.com

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