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Smalltalk über das Wetter und den Wetterbericht

Lesezeit: 2 Minuten Wenn's im November donnern tut, wird das nächste Jahr wohl gut. So lautet eine Bauernregel. Eine solche Prognose ist nicht schwer: Wenn's im November auch noch donnert, kann es im nächsten Jahr nur besser werden. Das Wetter und seine Vorhersage: Beides zusammen ergibt ein schönes Thema für Ihren Smalltalk.

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Smalltalk über das Wetter und den Wetterbericht

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Wie beginnen Sie Ihren Wetter- und Prognose-Smalltalk?

Angenommen, Ihr Smalltalk-Gegenüber hat sich gerade langatmig über das immer schlechter werdende Fernsehprogramm ausgelassen. Sie würden jetzt gerne das Thema wechseln. Greifen Sie zu einem Zitat des US-Komikers Woody Allen: "Am zuverlässigsten unterscheiden sich die vielen Fernsehprogramme immer noch durch den Wetterbericht."

So leiten Sie zu Ihrem Smalltalk-Thema über

Fragen Sie Ihren Gesprächspartner im Smalltalk anschließend, welche Vorhersage er denn zuletzt gehört hat. Anschließend diskutieren Sie ein wenig darüber. Droht Ihnen der Gesprächsstoff auszugehen, legen Sie nach.

Sprechen Sie die Krise an, in der sich die Wetterfrösche schon seit langer Zeit befinden. Selbst die sturmerprobten britischen Kollegen gelten seit einiger Zeit als chronisch unzuverlässig. Zugegeben, es ist nicht einfach, für die wetterwendische Atlantikküste zutreffende Prognosen abzugeben.

Die Politik des Meteorological Office tut ein Übriges: Das staatliche Wetteramt hatte seinen Ansagern doch tatsächlich eine geschönte Sprache beim Wetterbericht empfohlen. Folge der demagogischen Tat: Nach zahlreichen groben Fehlprognosen schenken drei von vier Briten der Wettervorhersage keinen Glauben mehr.

Möchte Ihr Smalltalk-Gegenüber mehr wissen?

Sollte im Smalltalk der Einwand kommen, geschönte Wetterberichte seien eine rumänische Spezialität, müssen Sie Ihrem Gegenüber Recht geben. Tatsächlich nutzte der gefürchtete rumänische Diktator Nicolae Ceausescu den Wetterbericht politisch. Es wurden immer höhere Temperaturen gemeldet als die real existierenden. So hoffte man, Energie zu sparen. Den Rumänen wurde ein Grund geliefert, warum die Temperatur in geschlossenen Räumen 12 Grad Celsius nicht überschreiten dürfe.

Nachahmer fand Ceausescu auf der britischen Insel: Dort empfahl das staatliche Wetteramt folgendes: Anstelle von "geringer Niederschlagswahrscheinlichkeit" sollte gefälligst "überwiegend trocken" vorhergesagt werden. Statt "häufig bewölkt" soll es "im Allgemeinen klar" heißen. "Vereinzelte Gewitter" wurden durch die Wendung "überwiegend heiß und sonnig" ersetzt.

Unglaubwürdig, meinten die Briten. Nicht wenige wollten daraufhin das Meteorological Office abschaffen. Wenn es auf der Insel so weitergeht mit dem Misstrauen in Institutionen, kündigen sie demnächst dem Königshaus. Das wäre aber schon das nächste Smalltalk-Thema.

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