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Smalltalk über Bob Dylan

Lesezeit: 2 Minuten Reden Sie im Smalltalk über Bob Dylan. Am besten, solange er noch auf der Bühne steht. In Deutschland tut er das fast jedes Jahr. Seine Stimme ist zwar schon ziemlich hinüber. Doch sollen seine Auftritte immer noch sehenswert sein. Und sogar hörenswert!

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Smalltalk über Bob Dylan

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Smalltalk über einen Künstler, der eher Kult als Star ist

Bob Dylan genießt Kultstatus. Da stimmt Ihr Smalltalk-Gesprächspartner sicher zu. Dylan ist aber schon immer sehr kritisiert worden. Sein Mundharmonikaspiel ist akzeptabel. Seine Fähigkeiten an der Gitarre sind nach wie vor ausbaufähig. Sein Gesang ist fast nicht mehr vorhanden. Sein Geld macht Dylan mit Konzerten und Tantiemen seiner zahlreichen Songs: Die werden fleißig von anderen Künstlern interpretiert und gespielt.

Manche davon sind nicht totzukriegen. Nicht von ungefähr wählte das Rockmagazin Rolling Stone eines seiner Lieder zum besten Song aller Zeiten. Zugute kam Dylan dabei wohl auch, dass der Titel bei der Kür so schön ins Bild passte: "Like a Rolling Stone".

Smalltalk über eine Tournee, die niemals endet

Ein Rolling Stone ist jemand, der kein festes Zuhause hat. Jemand, der bar jeder Verantwortung lebt. Meistens hat er auch kein Geld. Von Letzterem besitzt Dylan jede Menge. Ein festes Zuhause hat er eigentlich nicht. Nur jede Nacht ein anderes Hotelzimmer. Fast jeden Abend gibt er irgendwo auf der Welt ein Konzert. Ein Ende seiner Never Ending Tour ist nicht abzusehen.

Jedenfalls wirkt Dylan auf der Bühne noch recht munter. Lediglich seine Stimme ist etwas dünner geworden – falls das überhaupt noch möglich ist: Sie klingt, so hatte das US-Nachrichtenmagazin Time bereits vor Jahrzehnten geschrieben, "als käme sie über die Mauern eines Tuberkulose-Sanatoriums." Teilt Ihr Smalltalk-Gegenüber diese Einschätzung? Mag er überhaupt Bob Dylan? Oder geht der Barde ihm auf die Nerven? 

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Gehen Sie im Smalltalk auch auf Dylans China-Konzert ein

2011 war Dylan in China. Dort gab er zwei Konzerte. Die kamen in den westlichen Medien nicht gut weg. Dylan ließ sich die Liste seiner Lieder von den Behörden absegnen. I shall be released war nicht dabei. Für das Publikum hätte sich der Titel so angehört, als solle Ai freigelassen werden. Ai ist Chinas derzeit prominentester Dissident mit Nachnamen Weiwei.

Doch warum sollte ausgerechnet Dylan tun, was selbst westliche Spitzenpolitiker nicht wagen? Ein solcher Einwand könnte in Ihrem Smalltalk durchaus kommen. Mit Rücksicht auf die Geschäftsbeziehungen zum volkreichsten und konsumhungrigsten Land der Erde halten sich China-Staatsbesucher mit Kritik zurück.

Nachvollziehbar dagegen war eine andere Entscheidung der Zensurbehörde: Sie hatte Blowin‘ in the Wind aus des Künstlers Repertoire gestrichen. In diesem Gremium saßen wohl echte Dylan-Fans: Dieses Lied kann nun wirklich keiner mehr hören. Oder sieht Ihr Smalltalk-Gegenüber das anders?

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