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Smalltalk mit Sprengstoff: Der Nobelpreis

Lesezeit: 2 Minuten Die Nobelpreise werden jedes Jahr Mitte Oktober vergeben. Verliehen werden sie jedoch erst am 10. Dezember. Das geschieht traditionell am Todestag des Stifters. Der hieß Alfred Nobel und kam aus Schweden. Zunächst war er Chemiker, später Fabrikant. Am Ende plagte ihn ein sehr schlechtes Gewissen. Erzählen Sie über Alfred Nobel im Smalltalk. Und über den Preis, den er gestiftet hat.

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Smalltalk mit Sprengstoff: Der Nobelpreis

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Beginnen Sie Ihren Smalltalk über einen großen Erfinder
350 Patente meldete Alfred Nobel im Lauf seines Lebens an. Seine größte Erfindung brachte ihm das meiste Geld. Sie trug ihm auch das schlechte Gewissen ein, unter dem er zeitlebens litt. Nobel erfand ein Verfahren, um Nitroglycerin sicher zu lagern, zu transportieren und zu zünden. Der Sprengstoff konnte nämlich bei der kleinsten Erschütterung explodieren.

Damit erwies er sich für seinen Anwender fast genauso gefährlich wie für dessen Feinde. Was gar nicht so schlecht war: So überlegten es sich potenzielle Benutzer zweimal, ob das Nitroglycerin zum Einsatz kommen sollte.

Und seine schreckliche Erfindung: Die sorgt für Zündstoff im Smalltalk
Nobel mischte dem Nitroglycerin Kieselerde bei. Das neue Produkt nannte er Dynamit. Bergwerkbesitzer, aber auch Rüstungsfabrikanten freuten sich. Sie nahmen Dynamit in Massen ab. Bald besaß Nobel neunzig Fabriken in aller Welt. Doch meldete sich allmählich auch sein Gewissen.

Nobels Erfindung sorgte für immer mehr Tote auf den Schlachtfeldern. Auch bei den in den 1880er Jahren in Mode gekommenen Attentaten wurde der Sprengstoff reichlich verwendet. Das kratzte am Ruf des bis dahin tadellosen Wissenschaftlers. Nobels Leben nahm eine Wende. Ihr Smalltalk sollte das jetzt auch tun.

Erzählen Sie im Smalltalk von einer schicksalhaften Begegnung!
In Paris lernte Nobel die österreichische Pazifistin Bertha von Suttner kennen. Sie machte einen tiefen Eindruck auf ihn. Doch sollte es lange dauern, bis die grundverschiedenen Menschen einander näher kamen. Als ihre Freundschaft sich verfestigt hatte, machte Bertha von Suttner einen folgenschweren wie segensreichen Vorschlag.

Nobel sollte aus seinem Vermögen einen Friedenspreis stiften: den Nobelpreis. Adressaten waren Persönlichkeiten, die "im verflossenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen geleistet haben." Dazu zählten nicht nur Mediziner, Physiker und Chemiker. Auch Menschen, die sich um die Erhaltung des Friedens verdient gemacht hatten, sollten eine Auszeichnung erhalten. Halt!, wird Ihr Smalltalk-Gegenüber jetzt vermutlich einwenden, da fehlt doch noch ein Nobelpreis. Recht hat er!

Beenden Sie den Smalltalk mit einer schönen Pointe
Auch für Schriftsteller sollte es einen Nobelpreis geben. Der Stifter sah sich zwar als Naturwissenschaftler. Doch war die Literatur sein erklärtes Steckenpferd.

Bertha von Suttner profitierte übrigens persönlich vom Vermächtnis Nobels. Als erste Frau erhielt die Österreicherin 1905 den Friedensnobelpreis. Dafür wird sie heute noch verehrt. Den Beweis können Sie stante pede antreten. Fragen Sie in die Smalltalk-Runde, ob jemand ein Zweieurostück aus unserem südöstlichen Nachbarland besitzt. Wer ist darauf abgebildet? Nein, Maria Theresia ist es nicht.

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