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Sexuelle Belästigung: So kann frau sich gegen verbale Angriffe wehren!

Lesezeit: 1 Minute Die Diskussion um FDP-Spitzenmann Rainer Brüderle und seine sexistische Anmache einer Journalistin hat ein oft verdrängtes Thema gerade wieder ins Rampenlicht gerückt: Verbale Belästigung im Job. Doch es handelt sich um ein ständiges Problem. Viele Frauen wissen nicht, wie sie in einer solchen Situation reagieren sollen. Lesen Sie hier, wie Sie sich mit geschickter Gesprächsführung wehren können!

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Sexuelle Belästigung: So kann frau sich gegen verbale Angriffe wehren!

Sexuelle Belästigung: So kann frau sich gegen verbale Angriffe wehren!

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Ob im beruflichen Alltag oder aber in besonderen Situationen wie beispielsweise dem betrieblichen Sommerfest – immer wieder kommt es im Job-Umfeld zu sexuellen Belästigungen, auch verbaler Natur. Viele Frauen stehen diesen Angriffen hilflos und unsicher gegenüber, wissen nicht ob und wie sie sich wehren können.

Wenn die Führungskraft zudringlich wird: Erinnern Sie sie an die Hierarchien und die Vorbildfunktion

Mit ein paar Gläschen im Bauch wird der eine oder andere etwas lockerer und verkennt die Grenzen. Wenn Sie verbal sexuell belästigt werden, kann schon ein deutlicher Hinweis darauf reichen. „Herr Mustermann, ich muss Sie daran erinnern, dass Sie gerade eine Grenze überschreiten. Jetzt ist Schluss!“ Erst recht, wenn es sich beim Angreifer um eine Führungskraft handelt: „Denken Sie daran, dass Sie eine Vorbildfunktion haben und dieser auch gerecht werden müssen.“

Bei sexistischer Anmache im Job: Sprechen Sie langsam, deutlich und mit fester Stimme!

Viele Menschen reden, wenn Sie nervös sind, schneller als üblich. Je souveräner und selbstbewusster Sie auf die Attacke reagieren, desto besser wird Ihr Rückschlag. Konzentrieren Sie sich darauf, langsam und deutlich zu antworten. Das drückt Ihre Selbstbeherrschung aus. Je fester Ihre Stimme, desto fester Ihr Konter!

Grenze überschritten? Machen Sie es öffentlich!

Oftmals ziehen sich Frauen zurück, werden still, wenn Sie mit Worten sexuell belästigt werden. Die Situation ist peinlich und soll nicht öffentlich werden. Wenn ein Mann die Grenze aber überschreitet, kann eine Frau nach einer sexuellen Attacke die gegenteilige Taktik ergreifen: das Thema öffentlich machen.

Wiederholen Sie laut und deutlich, sodass es die umstehenden Personen mitbekommen, den genauen Wortlaut und schließen Sie beispielsweise mit: „Haben Sie das wirklich genauso gemeint, Herr Mustermann?“

Bildnachweis: hikdaigaku86 / stock.adobe.com

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