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Sexuelle Belästigung: Als Arbeitgeber richtig verhalten

Lesezeit: 1 Minute Immer wieder ist es möglich, dass es unter den Kollegen aber auch von Vorgesetzten zu Mitarbeitern zu persönlichen Übergriffen, ja sogar zur sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz kommt. Wie verhalten Sie sich als Arbeitgeber oder als Chef in einer solchen Situation?

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Sexuelle Belästigung: Als Arbeitgeber richtig verhalten

Sexuelle Belästigung: Als Arbeitgeber richtig verhalten

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Hand aufs Herz: Sind Sie darauf gut vorbereitet oder haben Sie sich mit diesem Tabuthema noch nicht auseinandergesetzt? Grundsätzlich muss es Ihr Ziel als Führungspersönlichkeit sein, derartige Vorfälle und Übergriffe nachhaltig zu unterbinden. Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist kein Kavaliersdelikt!

Einige Punkte für das richtige Verhalten als Arbeitgeber

  • Glauben Sie dem Betroffenen oder der Betroffenen und nehmen Sie die Sache ernst.
  • Hören Sie Zeugen an und klären Sie den Sachverhalt.
  • Wahren Sie Diskretion und machen Sie keinen Vermerk in die Personalakte des Opfers.
  • Vermeiden Sie die Gegenüberstellung von Opfer zu Täter.
  • Falls Aussage gegen Aussage steht, sammeln Sie weitere Informationen.
  • Weisen Sie den Täter oder die Täterin zurecht und informieren ihn, dass die Tat oder das Verhalten gesetzeswidrig und im Unternehmen unerwünscht ist.

Beugen Sie sexueller oder anderen Belästigungen im Unternehmen vor

  • Thematisieren Sie das Problem aktiv. Senden Sie Rundschreiben an die Mitarbeiter oder hängen Sie Informationsmaterial auf.
  • Richten Sie Kontaktstellen in Ihrem Betrieb mit geschulten Vertrauenspersonen ein.
  • Machen Sie klare Vorgaben zum Thema „sexuelle Belästigung“ im Betrieb, zum Beispiel in Form einer Betriebsvereinbarung.
  • Beschäftigen Sie sich mit dem Thema auch bei Schulungen Ihrer Führungskräfte, Lehrlingsbeauftragte und Betriebsräte.

Zusammenfassung

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz muss sofort unterbunden werden. Am Besten ist es, gegen diese Art von Vorfällen wirkungsvoll vorzubeugen – also präventiv zu handeln und vorzusorgen.

Beachten Sie auch, dass Sie als Arbeitgeber nach dem Gesetz genauso schadenersatzpflichtig sind, wie der Täter oder die Täterin, falls Sie Ihrer Verpflichtung zur Abhilfen nicht nachkommen.
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Bildnachweis: Racle Fotodesign / stock.adobe.com

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