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Selbstständige: Neue Vorschriften erschweren Antrag auf Hartz IV

Lesezeit: < 1 Minute Auch Selbstständige erhalten in finanziellen Notlagen Hartz-IV-Unterstützung, auch wenn Sie nicht freiwillig in der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung weiterversichert sind. Zu staatlichen Leistungen an Selbstständige wird es jetzt allerdings nur noch selten kommen, denn der Nachweis von Hilfebedürftigkeit ist bedeutend schwieriger geworden. Grund dafür ist die neue ALG-II-Verordnung, die seit Anfang des Jahres in Kraft ist und den Antrag auf Hartz IV erschwert.

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Selbstständige: Neue Vorschriften erschweren Antrag auf Hartz IV

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Bisher genügte es beim Antrag auf Hartz IV, ein niedriges Einkommen mit der steuerlichen Buchführung zu belegen. Das wird als Nachweis nicht mehr anerkannt, weil sich das Einkommen durch Abschreibungen und Betriebsausgaben deutlich senken lässt. Jetzt wird das Einkommen nach Abzug tatsächlich geleisteter und „notwendiger“ Ausgaben berücksichtigt. Deshalb sollten Sie jeden Tag zum Nachweis Ihrer Ausgaben sämtliche Einnahmen und Kosten aufschreiben und die Belege dazuheften. Wenn Sie Fahrtkosten mit Ihrem Privatwagen geltend machen, führen Sie zudem ein Fahrtenbuch in dem Sie alle privaten und geschäftlichen Fahrten auflisten.
Bei Ihren Ausgaben prüfen die Behörden genau, ob hierfür eine betriebliche Notwendigkeit bestand und ob sie den Lebensumständen eines Hartz-IV-Empfängers angemessen sind. Andernfalls kann der Antrag auf Hartz IV abgelehnt bzw. bereits gezahlte Leistungen können zurückgefordert werden.

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