Businesstipps Existenzgründung

Selbstständig als Netzwerk-Administrator – Gut vernetzt heißt gut verdienen

Lesezeit: 2 Minuten Nichts ist wichtiger als funktionierende Hard- und Software. Noch nie war der Mensch so abhängig von Computern wie heute. Entsprechend gut sind die Chancen, sich als Netzwerkadministrator eine langfristig sichere, selbstständige Existenz aufzubauen. Gerade Anfänger können hier schnell mit einer gezielten Weiterbildung weiterkommen und ihren Traumjob finden.

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Selbstständig als Netzwerk-Administrator – Gut vernetzt heißt gut verdienen

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Netzwerkadministratoren verwalten und betreuen die Systemumgebung eines oder mehrerer Netzwerke eines Unternehmens. Sie sind der Systemprogrammierung oder dem Rechenzentrum zugeordnet. Je nach Priorität können sie jedoch auch der Anwendungsentwicklung unterstellt sein. Keine Behörde, keine Firma oder Fabrik, keine Versicherung, Bank oder Krankenkasse kommt heute ohne große Netzwerksysteme aus. Wenn Sie sowas betreuen, leiten sie meist einen eigenständigen Bereich – oft als Angestellter, in kleineren Firmen oder als Freiberufler, der dafür Honorare kassiert.
Die Ausbildung zum Netzwerkadministrator ist eine rechtlich nicht geregelte Weiterbildung, die sich insgesamt an eine breite Zielgruppe richtet. So zum Beispiel an Hoch- oder Fachschulabsolventen, Informatiker, Techniker, Elektrotechniker, Wirtschaftsinformatiker, Kaufleute, Akademiker und all jene, die einfach über soviel Wissen verfügen, dass sie vom alten Ausbildungsberuf quereinsteigen können. Da die Vermittlungschancen nach wie vor hervorragend sind, zahlt und vermittelt auch das Arbeitsamt eine Aus- bzw. Weiterbildung zum Netzwerkadministrator. Anfänger sollten sich jedoch darüber im Klaren sein, was auf sie zu kommt. Der Netzwerk-Administrator ist für die Einrichtung und den reibungslosen Lauf eines Netzwerkes von Computern verantwortlich.
Mittlerweile
sind alle größeren Betriebe mit einer Computeranlage ausgestattet, mit
der die Daten innerhalb des Unternehmens aufgerufen und auch
untereinander ausgetauscht werden können. Ein solches
innerbetriebliches Netzwerk nennt sich LAN = Local Area Network,
welcher wohl der größte Arbeitsbereich des Netzwerk-Administrator
darstellt. Das Gegenstück zu LAN bildet WAN = Wide Area Network,
welches den Datenaustausch nach außen herstellt. Am Anfang einer
Netzwerk-Einrichtung steht der Aufbau der Hardware, wie z.B. Server,
Terminals, Router usw. Hierzu werden alle Hardwarekomponenten
systematisch miteinander verbunden, so dass man theoretisch von jedem
PC aus auf die gesamten angeschlossenen Geräte zugreifen könnte. Steht
die Anlage, so kann der Netzwerk-Administrator mit der Einrichtung der
Software beginnen. Erst die Software ermöglicht dann Zugriffe auf das
Netzwerk. Durch sie wird bestimmt wer, wann, wie, was darf. Denn nicht
jeder Benutzer soll Zugriff auf das gesamte System und seine Funktionen
haben. So kann man z.B. festgelegen, ob der Benutzer nur Daten lesen
oder auch verändern oder löschen darf.
Aber
auch die Pflege des Netzwerks gehört zu den Aufgaben eines
Netzwerk-Administrators. In erster Linie ist er dafür verantwortlich,
dass die miteinander verbundenen Computer reibungslos funktionieren und
auf dem neuesten
Stand sind. So hat er z.B. wenn eine neuere Version eines
Softwareprogramms auf den Markt kommt, ein Update durchzuführen. In
diesen Bereich fällt auch das Planen und Analysieren von
Netzwerkkapazitäten und Informationsflüssen, um betriebliche Engpässe
zu verhindern.

Weiterhin
fällt die Datensicherheit meist in das Ressort des
Netzwerk-Administrators. Hier hat er darauf zu achten, dass Unbefugte
von außen nicht an Daten herankommen und Daten auch nicht unbefugt nach
außen dringen können.

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