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Selbstmanagement: Wissen Sie, was Ihnen die Zeit stiehlt?

Lesezeit: 2 Minuten Es ist immer leicht, darüber zu jammern, dass die Zeit an allen Ecken und Enden fehlt. Aber wie kommt das? Was konkret stiehlt Ihnen die Zeit, führt zu ständiger Zeitnot und ewigem Termindruck? Sie kommen den Gründen nur auf die Spur, wenn Sie Ihr Zeitverhalten unter die Lupe nehmen. Und dann mit den folgenden Selbstmanagement-Strategien weniger Stress, weniger Hektik und weniger Druck erleben.

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Selbstmanagement: Wissen Sie, was Ihnen die Zeit stiehlt?

Selbstmanagement: Wissen Sie, was Ihnen die Zeit stiehlt?

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1. Selbstmanagement-Strategie: Besiegen Sie die ständige Ablenkung

Ablenken lassen Sie sich immer dann, wenn eine Aufgabe keinen Spaß macht oder Sie gezwungen sind, sie zu erledigen. Dann ist auch die kleinste Störung eine willkommene Abwechslung. Können Sie der Aufgabe keine Freude abgewinnen, müssen Sie sich dazu zwingen, konzentriert vorzugehen. Und das heißt, Sie ziehen die vor Ihnen liegende Aufgabe durch, ohne nach rechts und nach links zu schauen und ohne weitere Aufgaben in Angriff zu nehmen.

Stellen Sie Ihr Projekt fertig oder versuchen Sie zumindest, einen großen Schritt weiter zu kommen. Das wichtigste ist, nichts dazwischenkommen zu lassen. Denn je unangenehmer die Aufgabe, desto leichter funktioniert die Ablenkung. Machen Sie sich innerlich Mut, indem Sie sich (laut oder leise) sagen: „Ich lasse mich jetzt auf keinen Fall ablenken.“ Und blockieren Sie auch die Ablenkung durch Kollegen oder Mitarbeiter: „Tut mir leid, ich bin gerade an einer ganz wichtigen Sache dran. Aber nachher habe ich Zeit für Sie.“

2. Selbstmanagement-Strategie: Verschieben Sie das Aufschieben

Ein Rat, der schnell ausgesprochen – Pardon, geschrieben – aber nur schwer umzusetzen ist. Das Problem: Die Aufgabenliste wird länger und länger, aber man geht lieber erst mal einen Kaffee trinken. Studien zeigen, dass rund 20 Prozent der Berufstätigen bis zu zwei Stunden am Tag damit verschwenden, Dinge aufzuschieben. Um die Aufschieberitis halbwegs in den Griff zu bekommen, stellen Sie sich am besten eine Prioritätenliste zusammen und beginnen mit den wichtigsten oder besonders unliebsamen Dingen zuerst.

Beachten Sie dabei den vorherigen Abschnitt. Es hilft auch, wenn Sie sich den passenden Zeitpunkt für die jeweilige Aufgabe notieren. Und wenn Sie nur unter Druck zur Hochform auflaufen, dann setzen Sie sich einen sehr engen Zeitrahmen.
Achten Sie vor allem auf eine freie Arbeitsfläche, denn das reduziert sowohl Ablenkungen als auch Ihre Neigung zum Aufschieben. Räumen Sie alles weg, was nicht mit der unmittelbaren Aufgabe zu tun hat. Sind die offensichtlichen Ablenkungen außer Reichweite, arbeitet es sich leichter.

3. Selbstmanagement-Strategie: Bleiben Sie eine gewisse Zeit standhaft

Es ist ja so leicht, sich von unangenehmen Aufgaben zu distanzieren. Da wird sich schnell ein Kaffee geholt oder gebrüht, ein Telefonat geführt oder im Internet gesurft. Sobald Sie bemerken, dass Sie sich auf solche Ablenkungen einlassen wollen, bleiben Sie für eine kurze Zeit standhaft. Brauchen Sie am Anfang dafür vielleicht 30 Sekunden, können Sie das nach einiger Übung auf 10 Sekunden oder noch weniger beschränken.

Denn Ihr Entschluss, sich anderen Tätigkeiten zu widmen, entsteht innerhalb weniger Sekunden. Und wenn Sie die überbrückt haben und mit Ihrem ursprünglichen Vorhaben weitermachen, sind Sie einen riesigen Schritt im Kampf gegen Ihre Zeitdiebe weiter.

Bildnachweis: alex.pin / stock.adobe.com

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