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Selbstmanagement: Strategien gegen die Aufschieberitis

Lesezeit: 2 Minuten Jeder kennt sie, jeder verfällt ihr – der Aufschieberitis (Fachjargon: Prokrastination). Leider erledigen sich die wenigsten Dinge im Büro von selbst und müssen dann doch angepackt werden. Aber warum fällt das so vielen Menschen so schwer? Warum setzen sie sich unnötigem Stress aus und belasten sich damit? Die Antworten darauf und was Sie dagegen tun können, erfahren Sie in den heutigen Tipps.

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Selbstmanagement: Strategien gegen die Aufschieberitis

Selbstmanagement: Strategien gegen die Aufschieberitis

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1. Finden Sie heraus, was Sie abhält:

Gegen die Tendenz zum Aufschieben sind die wenigsten immun. Wer aber darunter leidet, sollte sich die Frage stellen, warum er bestimmte Aufgaben immer wieder verschiebt. Daraus lassen sich dann konkrete Schritte ableiten. So wird einerseits die unliebsame Arbeit erledigt und andererseits stellt sich ein positives Gefühl ein.

Denn das Vertagen von Arbeit ist ineffizient, die Folge oft Zeitdruck, aber auch Frust und Angst. Angst zum Beispiel vor der Schwierigkeit einer bestimmten Aufgabe oder weil sie als langweilig erscheint.

Wenn Sie merken, dass Sie eine Aufgabe vor sich her schieben, suchen Sie nach den Ursachen. Zwei Arten von Aufgaben werden besonders oft verschoben: Aufgaben die Sie nicht mögen und Aufgaben, bei denen Sie nicht wissen, wie Sie sie angehen sollen. Ohne das nötige Wissen stellt sich Unsicherheit ein und Sie vertagen das Projekt.

2. Machen Sie einen Plan

Und zwar einen Zeitplan mit konkreten Fertigstellungsterminen zu jeder einzelnen Aufgabe. Tragen Sie die Termine in Ihre Aufgabenliste ein. Hilfreich sind auch Merkzettel, die Sie an Ihre Aufgaben erinnern. Größere Projekte teilen Sie in mehrere kleine Abschnitte – ebenfalls mit eigener Frist. Gehören Sie zu denjenigen, die besser unter Druck arbeiten, dann setzen Sie sich einen sehr engen Zeitrahmen.

Jeder Schritt, den Sie erreichen, motiviert Sie dabei für den nächsten Schritt. So kommen Sie über viele kleine Zwischenergebnisse zum Ziel. Der Vorteil: Sie haben kurzfristig Erfolgserlebnisse und ein Fortschritt ist schneller erkennbar.

3. Belohnen Sie sich

Wer gerne aufschiebt, sieht die Belohnung oder den Erfolg für erledigte Aufgaben subjektiv in weiter Ferne. Beispiel Steuererklärung: Wer die macht, will Stress mit dem Finanzamt vermeiden. Doch der liegt in der Zukunft und so fehlen die Anreize, tatsächlich zu beginnen. Um eine Aufgabe sofort erledigen, brauchen Sie kurzfristige Belohnungen, zum Beispiel die Aussicht auf eine Steuerrückerstattung. Fehlt die, neigen Aufschieber dazu, solche Aufgaben auszuwählen, die schneller Erfolgserlebnisse versprechen.

Leider gibt es nicht immer eine Belohnung für abgehakte Aufgaben. Deshalb sollten Sie sich selbst belohnen, zum Beispiel mit einer kleinen Kaffee-Pause oder einem Plausch mit einem Kollegen. Denken Sie sich etwas aus, was Ihnen Freude macht – und was Sie sich gönnen, wenn Sie fertig sind. Genießen Sie aber Ihre Belohnung erst dann, wenn Sie Ihre Aufgabe wirklich erfüllt haben. Sonst nehmen Sie sich Ihre Motivation.

Viel Erfolg beim Umsetzen!

Ihr Burkhard Krupa
Experte für Zeitmanagement

Bildnachweis: Viacheslav Iakobchuk / stock.adobe.com

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