Businesstipps Organisation

Selbstmanagement: So setzen Sie Ihre guten Vorsätze um

Lesezeit: 2 Minuten Das neue Jahr hat gerade begonnen und jetzt erinnert sich der eine oder andere an seine gefassten Vorsätze, die er diesmal unbedingt umsetzen will. Da soll sich mehr bewegt, ausgewogener gegessen oder auch das Rauchen aufgegeben werden. Der anfängliche Elan verschwindet jedoch recht schnell. Wie Sie es besser machen können und Ihre Ziele tatsächlich erreichen, erfahren Sie in den folgenden Tipps.

2 min Lesezeit
Selbstmanagement: So setzen Sie Ihre guten Vorsätze um

Selbstmanagement: So setzen Sie Ihre guten Vorsätze um

Lesezeit: 2 Minuten

Erfahren Sie hier, wie Sie Ihre guten Vorsätze umsetzen können.

Selbstmanagement-Tipp No. 1: Bleiben Sie realistisch

Dazu gehört vor allem die Einschätzung, was Sie tatsächlich schaffen können und was nicht. Denn Vorsätze umzusetzen benötigt Zeit, die Sie an anderer Stelle einsparen müssen. Und das bedeutet genau zu wissen, welche Ihrer bisherigen oder neuen Projekte dem Rotstift zum Opfer fallen. Notieren Sie deshalb auf einer Liste, welche Aufgaben Sie streichen und welche Sie gegebenenfalls delegieren wollen. Tun Sie das nicht, werden Sie Ihre Vorsätze – so gut sie auch sein mögen – nie realisieren.

Dann schauen Sie sich Ihre Vorsätze genauer an: Je detaillierter diese beschrieben sind, desto realistischer können Sie einschätzen, ob Sie diese erreichen oder nicht. Und Sie bekommen eine Vorstellung davon, wie lange es dauern wird und welche Hindernisse sich in den Weg stellen können. Forschungen zeigen, dass dieser Realismus hilft, Selbstdisziplin aufzubauen und sich über einen längeren Zeitraum anzustrengen.

Und noch etwas ist wichtig: Der menschliche Wille ähnelt einem Muskel. Er kann also gestärkt und trainiert werden. Auf diese Weise können Sie Ihre Vorsätze tatsächlich umsetzen.

Selbstmanagement-Tipp No. 2: Lassen Sie keine negativen Gefühle entstehen

Sie werden einen Vorsatz oder ein Ziel nur dann umsetzen, wenn positive Gefühle im Spiel sind. Denn nur dann gibt Ihr Belohnungssystem im Gehirn grünes Licht. Sobald Sie sich zu etwas zwingen oder Ziele von anderen übernehmen („Du solltest mal wieder abnehmen“), desto geringer ist die Chance, tatsächlich etwas zu erreichen. Zudem sollten Sie voll hinter Ihrem Planen stehen und bereit sein, dafür auch Anstrengung in Kauf zu nehmen. Denn nur so entsteht neue Energie, um Veränderungen einzuleiten.

Ansonsten greifen schnell wieder Ihre alten Gewohnheiten. Und dann fehlt die nötige Kraft, Ihr Vorhaben nicht nur anzufangen, sondern auch durchzuhalten. Ihr schlechtes Gewissen wird sich zwar melden, aber der hektische Alltag wird das schnell kompensieren. Achten Sie daher bei allen Dingen, die Sie verändern wollen, welche Vorteile das bringt (je plastischer, desto besser) und ob diese groß genug sind, um Sie zum Handeln zu bewegen. Je mehr das der Fall ist, desto leichter wird es und desto geringer sind die inneren Widerstände.

Selbstmanagement-Tipp No. 3: Ausdauer entwickeln

Ohne Ausdauer und Durchhaltevermögen werden Sie kein großes oder langfristiges Ziel erreichen können. Denn dem menschlichen Gehirn ist der Spatz in der Hand immer noch lieber als die Taube auf dem Dach. Konkret gesagt: Die schnelle Belohnung in Form einer Schokolade ist immer noch attraktiver als der spätere Vorteil – abnehmen oder nicht zunehmen.

Wenn Sie also auf lange Sicht ein Ziel erreichen möchten, dann achten Sie bei der Auswahl Ihrer Ziele darauf, dass die Gründe dafür absolut überzeugend sind. Falls nicht, geben Sie frühzeitig auf, lassen sich schneller ablenken oder fangen erst gar nicht an (die Aufschieberitis lässt grüßen).

Viel Erfolg beim Umsetzen!

Ihr Burkhard Krupa

Experte für Zeitmanagement

Bildnachweis: byheaven / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: